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Ein Jahr Köln (40) - 25. September 2013

Zum Glück habe ich keine Ahnung von Fußball!

Von

Ein Jahr Köln mit Edgar Franzmann - Do liss de an der Ääd
Nach 44 Jahren als Journalist und Autor geht koeln.de-Chefredakteur Edgar Franzmann Anfang Dezember 2013 in Rente, Anlass für die Kolumne „Do liss de an der Ääd!". Ein Jahr lang, immer mittwochs, erzählt Franzmann über „sein“ umwerfendes Köln. Lesen Sie heute die 40. Folge.

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Was hab' ich mich aufgeregt, als ich gestern Abend die Aufstellung des 1. FC Köln vor dem Pokal-Auswärtsspiel in Mainz sah. Lässt der Trainer des Ersten Fußballclubs Köln doch tatsächlich Patrick Helmes auf der Bank. Den Spieler, der den Unterschied machen kann. Das kann nur böse enden. Die Stimmung fällt, schon vor dem Anpfiff. Die Empörung steigt. Der neue Trainer aus Österreich kann sich schon mal nach einem neuen Job umsehen ...

Zum Glück habe ich keine Ahnung von Fußball.

Denn es kam zum Glück völlig anders. Es kam so, wie es sich FC-Trainer Peter Stöger vermutlich ausgerechnet hatte. Der 1. FC Köln gewann beim Bundesligisten in Mainz mit 1:0 - völlig verdient. Und das ohne Patrick Helmes. Wahrscheinlich gehörten auch die Herzinfarkt-Danebenschüsse von FC-Stürmer Anthony Ujah zum Matchplan.

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Der FC ist in dieser Saison weiter ungeschlagen. Platz zwei in der zweiten Liga. Die dritte Hauptrunde im DFB-Pokal erreicht. Nur noch sechzehn Mannschaften im Wettbewerb. Nur noch drei Siege bis zum Finale in Berlin. 

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Ich will ja nicht drängeln, aber die Stadt sollte sich langsam überlegen, wo sie Aufstiegs- und Meisterfeiern des FC veranstalten kann. Man weiß ja, wie schwer es ist, Plätze in Köln nutzen zu können.

Mal wird gerade nach archäologischen Schätzen gegraben.
Mal muss ein Plattenbelag erneuert werden.
Mal steht ein KVB-Aufzug im Weg.

So wie jetzt am Chlodwigplatz, auf dem einst 100.000 Kölner den "Arsch huh" und die "Zäng ussenander" gegen Rassismus bekamen.

Heute demonstriert dort ein gläserner Aufzug neukölsche Gedankenlosigkeit. Der Aufzug dient - natürlich - einem guten Zweck, er hilkft Behinderten, die U-Bahn zu erreichen. Angeblich sei alles geprüft worden, die gefundene Stelle sei "alternativlos". Mitten in die Sichtachse eines mittelalterlichen Denkmals. Mitten ins Auge.

Eine Alternative wäre gewesen, den Aufzug in zwei Abschnitten fahren zu lassen. Dann hätten Behinderte einmal umsteigen müssen.

Ich teile ausdrücklich die Kritik von IHK-Geschäftsführer Ulrich Soénius. Er veröffentlichte ein Foto auf Facebook und schrieb: "Ich glaube, ein geteilter Aufzug ist durchaus zumutbar, Hauptsache behindertengerecht. Wir verschandeln unsere Stadt immer mehr mit einer Gedankenlosigkeit, die an dieser Stelle eine Blüte treibt, aber an anderen nicht minder ist. Der Gedamteindruck zählt - und Köln hat da noch durchaus Luft nach oben. Ich möchte mal in Berlin, Hamburg, Rom oder Brüssel einen solchen städtebaulichen Frevel sehen!"

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