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Ein Jahr Köln (46) - 20. November 2013

11 Dinge, die in Köln besser geworden sind

Von

Ein Jahr Köln mit Edgar Franzmann - Do liss de an der Ääd
Nach 44 Jahren als Journalist und Autor geht koeln.de-Chefredakteur Edgar Franzmann Anfang Dezember 2013 in Rente, Anlass für die Kolumne „Do liss de an der Ääd!". Ein Jahr lang, immer mittwochs, erzählt Franzmann über „sein“ umwerfendes Köln. Lesen Sie heute die 46. Folge.

 

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Das ist die vorletzte Kolumne, ehe ich in Rente gehe. Viermal 11 Jahre habe ich in Köln als angestellter Journalist gearbeitet. Viermal 11 Jahre, in denen sich viel in unserer Stadt getan hat. Oft war ich sehr kritisch, aber heute möchte ich ausdrücklich mal Dinge loben, die sich in den letzten 44 Jahren verbessert haben.

Hier meine TOP 11:

Platz 11: Die Kölner Verkehrs-Betriebe. Bahnen und Busse funktionieren viel besser, als viele wahrhaben wollen. Mit neuen Strecken (Uni-Bus) und Services (mehr Nachtfahrten) wird auf  Wünsche der Kundschaft eingegangen. Werde mir jetzt ein Aktiv60Ticket zulegen und freue mich schon darauf, kreuz und quer durch die Stadt zu fahren.

Der künftige Rheinboulevard in Deutz

Platz 10: Das Kölner Rheinufer. Seit einigen Jahrzehnten besinnt sich die Stadt darauf, den Rhein stärker ins Stadtbild zu integrieren. Der Rheingarten vor der Altstadt war schon ein Gewinn, die künftige Treppe am Deutzer Rheinufer wird ein echtes Highlight.

Platz 9: Das Schokoladenmuseum. Wie so oft in der Kölner Geschichte verdankt die Stadt dieses Museum einem privaten Stifter, in diesem konkreten Fall dem ehemaligen Stollwerck-Chef Hans Imhoff. Seit 2006 ist der Schweizer Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli Partner des Kölner Museums.

Platz 8: Die Stunksitzung. Die einstmals alternative Karnevalssitzung feiert im nächsten Jahr 30-jähriges Jubiläum. Inzwischen ist sie fester Bestandteil des Kölner Karnevals, aber mit ihr ist der Fasteleer insgesamt bunter und offener geworden.

Platz 7: Das Kolumbamuseum. Das Kölner Diözesanmuseum wurde gerade zum "Museum des Jahres" gekürt. Der moderne Bau des Schweizer Architekten Peter Zumthor integriert die Ruinen von St. Kolumba in genialer Weise. Das muss man gesehen haben - aber genau so die in einem ruhigen Rhythmus wechselnden Ausstellungen aktueller und alter christlicher Kunst.

Platz 6: Die Kölner Medienlandschaft. Mit dem WDR beherbergte Köln schon lange den größten deutschen Sender. Später gelang es, die RTL-Gruppe in die Stadt zu holen und Produktionsstätten für viele weitere Sender anzusiedeln.

Platz 5: Die Kölsche Musik. Köln hat eine große Tradition kölscher Musik. Ostermann, Berbuer, Jupp Schmitz stehen stellvertretend für viele andere Namen. Mit den Bläck Föös begann dann die Ära der kölschen Bands, Höhner, Brings, Kasalla, Cat Ballou und viele andere folgten. Ich vermute mal, dass keine andere Stadt so oft besungen wird wie unsere.

Platz 4: Der 1. FC Köln. Platz vier würde in der Fußball-Bundesliga die Qualifikation zur Champions League bedeuten. So weit ist es noch nicht, aber der FC scheint endlich wieder auf dem Weg nach oben zu sein. Und vielleicht sind bald ja nicht nur die Männer, sondern auch die Frauen erstklassig.

Kölner Grün - "Meine" Bank am Decksteiner Weiher nahe dem Geißbockheim des 1. FC Köln

Platz 3: Das Kölner Grün. Köln ist eine vergleichsweise grüne Stadt, und Köln kümmert sich um sein Grün. Es ist ermutigend, wie Verwaltung und private Grün-Stiftung zusammenarbeiten. Wenn jetzt auch noch jeder einzelne Bürger etwas achtsamer wird ...

Platz 2: Der Kölner Dom und sein Umfeld. Der Dom ist und bleibt das Herz von Köln. Aber: Mir gefällt das Richter-Fenster. Und mir gefällt auch das neue Dom-Umfeld mit der großen Treppe zum Bahnhofsvorplatz hin und den gerade vorgenommenen Umgestaltungen unter dem Motto: Mehr Licht, weniger Beton.

Platz 1: Loss mer singe. Die Mitsingkonzerte sind inzwischen Kult, und das völlig zu Recht. Mitsingkonzerte gibt es nicht mehr nur im Vorfeld des Karnevals, sondern zunehmend auch auf privaten Feiern, zuletzt erlebt auf einem runden Geburtstag. Mehr Infos auf www.lossmersinge.de/. Das Video zeigt die Loss-mer-Singe-Gewinner 2013: Cat Ballou mit "Et jitt keiWood".

Jetzt habe ich mit so viel Mühe diese elf Punkte aufgeschrieben, da fallen mir gleich weitere Stärken Kölns ein, zum Beispiel die Weihnachtsmärkte. Sie haben vermutlich ganz andere Vorlieben. Aber so muss es ja auch sein, denn: Jede Jeck es anders.

In diesem Sinne, bis nächste Woche.

Onlinespiele

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Mahjong op kölsche Aat - können Sie alle Steine entfernen? Mit Dom, Rhein, Karneval und Halver Hahn.  Mahjong spielen