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111 Kölner Kneipen

Blue Shell - die Bar zur blauen Muschel

Das Blue Shell ist kein Geheimtipp, wenn es um Kneipenkultur geht. Seit 33 Jahren schon ist der Laden an der Luxemburger Straße nicht nur Kneipe, sondern auch ein begehrter Veranstaltungsort für Rock-Konzerte, Poetry Slams und Partys.

Je trendiger eine Szenekneipe daherkommt, desto schneller macht sie normalerweise auch wieder zu. Nicht so das Shell. Denn irgendetwas muss dran sein an diesem Design in Schwarz und Neonblau. Während der 1980er Jahre entsprach diese Kombination sogar den Klamotten der meisten Gäste: Man trug eine schwarze Lederjacke zur blauen Jeans oder alternativ eine schwarze Lederhose zur blauen Jeansjacke.

Für die gleichbleibend hohe Sogwirkung des Lokals sorgte von Beginn an die immer solide Beschallung. Hier wurden DJs engagiert, die sich mit ihrem Metier auskannten; hier war der Sound immer geschliffen scharf (und laut); und seit der berühmte Pooltisch nicht mehr ist (der mit den großen Taschen, in die man auch noch mit zwei Promille zuverlässig einlochte), existiert sogar eine kleine Bühne, über die regelmäßig Rockkonzerte und Poetry Slams gehen.


Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Kneipen, die man kennen muss" von Bernd Imgrund und Thilo Schmülgen (Fotos).
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Es war Udo Baur, der das ehemalige "Haus Robertz" im Mai 1979 zusammen mit dem Multi-Gastronomen Frank Schauhoff neu erfand. Mit dem Blue Shell ließ man die modisch und musikalisch auf den Hund gekommenen 70er Jahre hinter sich. Der neue Laden stand stattdessen für Punk und New Wave (und Elvis, klar, der sowieso und immer), und im Hinterraum beschrieb die Spex-Redaktion den nächsten Avantgardesound. Der kam dann zum Beispiel später in Form von Blur, die hier 1990 ihr erstes deutsches Konzert gaben.

Auch nach 1994, als der gelernte Elektriker Rolf Kistenich die Leitung übernahm, musste investiert und umgebaut werden. Mehr als einmal stand das Shell auf der Kippe, immer wieder gab es Ärger mit der Obrigkeit. Waren es anfangs die wilden Schlägereien zwischen Teds und Rockern, so kamen später die Mäkeleien des Ordnungsamts an der angeblich fehlenden Schallisolierung hinzu. Aber, so das Fazit nach mittlerweile über dreißig Jahren: Die Blaue Muschel ist nicht zu knacken.

Adresse Luxemburger Straße 32 | Tel. 0221/23 12 48 | www.blue-shell.de | Öffnungszeiten täglich ab 21 Uhr | ÖPNV Bahn 12, 15, 16, 18 Haltestelle Barbarossaplatz

Die Serie auf koeln.de: 111 Kölner Kneipen, die man kennen muss

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Kneipen, die man kennen muss" von Bernd Imgrund (Text) und Thilo Schmülgen (Fotos), erschienen im Verlag Emons. Dieses Buch jetzt kaufen. Hier geht es zum Writer's Blog von Bernd Imgrund.

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