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koeln.de

Makerspace für Kreative in Köln

Stadbibliothek verfügt nun auch über 3D-Scanner

Der 3D-Drucker "Replicator 2" von Makerbot ist schon seit Anfang des Jahres fester Bestandteil des Makerspaces der Kölner Stadtbibliothek. Nun bekommt er Unterstützung: Ein nagelneuer 3D-Scanner von Makerbot erlaubt ab sofort das Einscannen dreidimensionaler Objekte – um sie anschließend auf dem 3D-Drucker zu reproduzieren.
 
von Christian Rentrop 
 
"Wir gehören zu den Ersten in Deutschland, die einen solchen 3D-Scanner im Einsatz haben", erklärte Dr. Hannelore Vogt, Direktorin des Stadtmuseums im Rahmen einer Pressekonferenz. "Wir haben das Gerät bereits im Sommer bestellt, ausgeliefert wurden die ersten 3D-Scanner aber erst im Oktober." Der 3D-Scanner soll den "Makerspace" in der vierten Etage des Stadtmuseums funktional erweitern und kann natürlich auch von Kölnerinnen und Kölnern verwendet werden.

Ein Scan dauert 9 Minuten 

Doch was genau leistet der Scanner? Während der Anfang 2013 angeschaffte 3D-Drucker digitale Objekte in die echte, dreidimensionale Welt überführt, geht der 3D-Scanner "Digitizer" des gleichen Herstellers genau den umgekehrten Weg: Er verwandelt mit Hilfe zweier Laser und einer Digitalkamera echte Objekte mit einer Größe von bis zu 20,3 Zentimetern in Höhe und Tiefe und einem Gewicht von bis zu drei Kilogramm in virtuelle 3D-Modelle, die wahlweise am Rechner bearbeitet oder direkt mit dem 3D-Drucker "kopiert" werden können. Ein Scan dauert immer 9 Minuten – unabhängig vom Objekt.

Gescannte Objekte werden als CAD-Dateien auf dem Computer abgelegt und können mit entsprechenden Programmen – etwa dem Opensource-Tool Blender – weiterbearbeitet werden. Anschließend kann das 3D-Objekt dann im 3D-Drucker zurück in die Realität geholt werden. Allerdings unter Vorbehalt, denn "echte" Kopien, etwa zum Bau von Ersatzteilen, sind derzeit aufgrund der noch recht groben Technik kaum möglich: "Das Gerät ist leider kein Ding-Kopierer", so Sebastian Abresch, Medienwissenschaftler und Mitarbeiter der Stadtbibliothek, dazu sei es zu unpräzise. Schuld daran sei auch die Lichtsituation, die das Scanergebnis (noch) verfälsche. Farbscans sind derzeit auch nicht möglich. Künftige Software-Updates könnten das jedoch ändern.

Mehr als eine Spielerei 

Nichtsdestotrotz sind 3D-Scanner und Drucker mehr als eine Spielerei, sondern zeigen bereits heute, was in Zukunft möglicherweise die nächste industrielle Revolution auslöst. Derzeit sind die Geräte mit den ersten Computer-Scannern und -Druckern vergleichbar, grob und langsam, doch das dürfte sich in Zukunft ändern. 

Wer den Makerbot Digitizer und Replicator 2 in Aktion sehen oder sogar ausprobieren will, hat dazu jeden Samstag zwischen 10 und 15 Uhr in der Stadtbibliothek die Gelegenheit. Und da es sich um Geräte für den Consumer-Bereich handelt, können Kölnerinnen und Kölner mit dem nötigen Kleingeld sich bei Bedarf auch einen eigenen Makerspace basteln: Digitizer und Replicator sind zusammen bereits zum Preis von rund 1,5 Quadratmetern Kölner Wohneigentums beim deutschen Distributor Hafner's Büro erhältlich. 

Weblinks:

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