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111 Kölner Orte

Wasserlehrpfad zeigt, warum "dat Wasser vun Kölle jot es"

Jeder Kölner verbraucht pro Tag etwa 145 Liter Wasser. Wie die Domstadt an ihr Trinkwasser kommt, wie dieses aufbereitet wird und warum "dat Wasser vun Kölle jot es", zeigt der Wasserlehrpfad in Volkhoven-Weiler.


Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Orte, die man gesehenhaben muss - Band 2" von Bernd Imgrund und Britta Schmitz (Fotos).
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Der Wasserlehrpfad besteht aus einer Reihe von Demonstrationsobjekten und Schautafeln, die sich direkt vor dem Wasserwerk über die ganze Breite des Gebäudes ziehen. Anhand ausgedienter Aggregate lernt man den Aufbau und die Aufgaben eines Wasserwerks kennen. Auch der Kreislauf des Wassers vom Regen über das Uferfiltrat bis zur Aufbereitung und der Weg des Trinkwassers in die Haushalte werden anschaulich dargestellt.

Bis in eine Tiefe von rund 20 Metern bohren sich etwa Stahlfilterbrunnen wie der hier ausgestellte, um zum Grundwasser vorzustoßen. Dabei durchdringen sie den Rheinkies und landen in den Millionen Jahre alten Schichten des Tertiärs. Beeindruckend wegen ihrer Maße: die »horizontale doppelflutige Kreiselpumpe« von 1966, die einst das Werkswasser ins Trinkwassernetz einspeiste.

Edelstahl-Schlitzbrücken-Filterrohr?

Beachtlich auch wegen des technischen Wortwurms: das Edelstahl-Schlitzbrücken-Filterrohr. Musealen Charakter haben hingegen die alten Filter aus Steinzeug oder Kunstharzpressholz, die seit vielen Jahren nicht mehr verwendet werden.

Jeder Kölner trinkt rund drei Liter Wasser am Tag. Außerdem verbraucht er rund 142 weitere Liter für Körperpflege, im Haushalt oder im Garten. Der rund 300 Hektar große Mischwald rund um das Wasserwerk ist extra für die Trinkwassergewinnung aufgeforstet worden.

Das Grundwasser wird angereichert mit Wasser aus der Brunnengalerie zwischen Langel und Worringen und sodann über mehrere Kilometer lange Leitungen zur Versickerungsanlage in Esch gepumpt. Dort versprüht man es in große Becken, auf dass es sich mit Sauerstoff anreichere. Der Prozess verbessert zugleich die Lebensbedingungen verschiedener Mikroorganismen, die zur natürlichen Reinigung des Wassers beitragen.

Im nächsten Schritt fließt dieses Wasser dann zum Werk in Weiler. Dass hier hochtechnisiert gearbeitet wird, verrät im stillen Wald allerdings nur ein sonorer Brummton.

111 Kölner Orte, die man gesehn haben muss - das Beste aus Band 1 und 2

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss - Band 2" von Bernd Imgrund und Britta Schmitz (Fotos). Dieses Buch jetzt bestellen. Hier geht es zum Writer's Blog von Bernd Imgrund.

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