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Charme trotz Motorenlärms

111 Orte: Blücherpark - Idyll an der Autobahn

Der Blücherpark, benannt nach dem preußischen Generalfeldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher, bietet ein abwechslungsreiche Areal mit blühenden Alleen, einer Kleingartenanlage und dem Kahnweiher. Im Frühling lassen sich im Biergarten gemütliche Stunden verbringen - trotz der Nähe zur Autobahn.


Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss" von Bernd Imgrund und Britta Schmitz (Fotos).
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Der Blücherpark ist Teil eines Grünzuges, der sich von Neuehrenfeld bis Bilderstöckchen ausdehnt. Benannt wurde er nach dem preußischen Generalfeldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher, der es wegen seines Draufgängertums bis in den deutschen Zitatenschatz schaffte (»Rangehen wie Blücher«).

Ungeachtet seiner an barocken Vorstellungen orientierten strengen Symmetrie wirkt das Areal äußerst abwechslungsreich. Auf verschiedenen Ebenen passiert der Besucher unterschiedlich bepflanzte Alleen. Pavillons, Mauern und Buschregionen lockern das Gelände auf.

Im Westen wird der Park von einer Kleingartenanlage, einem großen Spiel- und einem idyllisch gelegenen offenen Fußballplatz begrenzt. Letzterer ist in die Senke einer ehemaligen Ziegeleigrube gebettet.

Das Herz des Parks

Wer von hier aus das kleine Plateau gen Westen erklimmt, sieht das Herz des Parks vor sich liegen, den Kahnweiher. Über anderthalb Hektar erstreckt er sich als lang gezogenes Rechteck an der A57 entlang, und obwohl der Motorenlärm hier keine Sekunde verstummt, hat der Ort durchaus seinen Charme.

Im Sommer ist der Biergarten am Wasser sehr beliebt, ebenso der angeschlossene Bootsverleih. Im Frühjahr hingegen bauen in den Schilfregionen am Nordende die Schwäne ihre Nester. Beobachten lassen sie sich von jenem von Steinlöwen bewachten, leicht erhöhten Übergang aus, der den Weiher mit einem Blumengarten verbindet. Auch dieser folgt der durchgehenden Symmetrie des Parks. Rosenbeete und pyramidal geschnittene Eiben bestimmen hier das Bild.

Der Blücherpark entstand in den Jahren 1910 bis 1913 als erster Volkspark für die Bewohner von Nippes und Ehrenfeld. Wie das Wort schon sagt, ging es dem zuständigen Gartenarchitekten Fritz Encke nicht vorrangig um Landschaftskunst, sondern um die Volksgesundheit. Und deshalb schließt sich gen Norden eine große, allzeit bespielbare Wiese an den Weiher an.

111 Kölner Orte, die man gesehn haben muss - das Beste aus Band 1 und 2

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss - Band 2" von Bernd Imgrund und (Fotos). Dieses Buch jetzt bestellen. Hier geht es zum Writer's Blog von Bernd Imgrund.

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