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Von der Päädsbahn bis heute

Straßenbahnmuseum Thielenbruch

Auf über 2.500 Quadratmetern präsentiert das Straßenbahnmuseum 20 historische Kölner Straßenbahnen. Darüber hinaus stößt man hier auf historische Fahrscheine, Schaffnertaschen, Plakate und Werbematerialien der damaligen Zeit.


Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss" von Bernd Imgrund und Britta Schmitz (Fotos).
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Man betritt dieses Museum ganz themengerecht durch einen ins Mauerwerk integrierten alten Straßenbahnwaggon. Durch den als Restaurant genutzten Vorraum gelangt man in die riesige Ausstellungshalle, die ab 1905 als Wagendepot des Betriebshofes Thielenbruch diente. Auf über 2.500 Quadratmetern werden hier 20 historische Kölner Straßenbahnen präsentiert.

Im Eingangsbereich fallen einige Glasvitrinen auf, die originelle Bastelarbeiten beinhalten: Mit Fotos, Pappe, Schere und Kleber wurden Modellwelten von zeitgenössischen Kölner Bahnstationen erschaffen. Von hier aus sticht auch sofort eines der echten Schätzchen dieses Museums ins Auge, die Pferdewagenbahn 211 von 1894. Dreißig Jahre lang ging die öffentliche Personenbeförderung mit der sogenannten "Päädsbahn" vonstatten, begonnen am 20. Mai 1877 auf der Strecke Kalk–Deutz.

Ab 1889 waren dann auch die durch den Abriss der Stadtmauer neu geschaffenen Ringe erschlossen. Gleich nebenan steht mit dem Wagen 407 ein Modell der ersten elektrischen Kölner Straßenbahn. Eingeführt 1901, verfügte die Stadt sieben Jahre später bereits über 371 Exemplare dieses Typs. Weil keine Originale erhalten sind, wurde der 407 aus einem 1902 gebauten Bonner Triebwagen modelliert. Auf den beiden gegenüberliegenden Längsbänken fanden maximal 16 Passagiere Platz, aber dann wurde es auch eng. "Damen mit ungeschützten Hutnadeln", so heißt es in der Beförderungsordnung, mussten draußen bleiben.

Das Kopfende der Halle ist den zahlreichen Stelltafeln vorbehalten, die die Geschichte des Kölner Straßenbahnwesens nachzeichnen. Vertiefen lassen sich die Informationen in einem angrenzenden separaten Ausstellungsraum, wo verschiedenste Utensilien und Werkzeuge aufbewahrt werden. Hier stößt man unter anderem auf historische Fahrscheine, Schaffnertaschen, Plakate und Werbematerialien der Verkehrsbetriebe.

Adresse:
Historische Straßenbahn Köln e.V.
Straßenbahn-Museum Thielenbruch
Gemarkenstraße 173
51069 Köln
Haltestelle Thielenbruch (Linie 18)
Das Museum ist an jedem zweiten Sonntag im Monat von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Nächste Öffnungstage: 14.12.2014, Winterpause im Januar und Februar.

Internet: www.hsk-koeln.de

111 Kölner Orte, die man gesehn haben muss - das Beste aus Band 1 und 2

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss - Band 2" von Bernd Imgrund und (Fotos). Dieses Buch jetzt bestellen. Hier geht es zum Writer's Blog von Bernd Imgrund.

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