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Der Südpark

111 Kölner Orte: Grüne Oase im Villenviertel

Größer hätten die sozialen Kontraste dies- und jenseits der Bonner Straße zu Anfang des 20. Jahrhunderts kaum sein können. Während im westlichen Volkspark die Raderthaler Fabrikarbeiterfamilien ein bisschen Frischluft tankten, war der Südpark östlich der Verkehrsader den Marienburger Villenbesitzern vorbehalten.


Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss" von Bernd Imgrund und Britta Schmitz (Fotos).
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Das zwischen 1891 und 1901 angelegte, kaum fünf Hektar große Areal geht auf den damaligen Kölner Gartendirektor Adolf Kowallek zurück. Mittenauf der Wiese, wo heute ein Spielplatz liegt, stand ab 1910 das schicke Südpark-Restaurant. Auf den Terrassen wurde debattiertund vor allem repräsentiert, während die Grünanlagen selbst nichtbetreten werden durften.

Der heutige Baumbestand mit Blutbuchen, Platanen, Kastanien- und Maronenbäumen stammt zum Teil noch aus den Gründerjahren.Die ersten Villen entstanden hier ab Ende des 19. Jahrhunderts. Weil die Stadt von strengen Bauvorschriften absah, entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten eine beeindruckende architektonische Pracht und Vielfalt.

Heute zählt Marienburg zu den größten zusammenhängenden Villenvierteln Deutschlands. Das Wahrzeichen des Parks bildet eine um 1920 entstandene Bronzeplastik von Fritz Behn.

Der Bildhauer (1878–1970) war zeitlebens bekannt für seine lebensnahen Tierskulpturen. Im Marienburger Südpark schuf er einen Panther – schleichend, lauernd,offensichtlich im Jagdfieber. Während vergleichbare Großkatzen seinerzeit eher ausladend barock und muskelbepackt gestaltet wurden, kommt Behns Werk ausgesprochen modern daher.

Die auf das Nötigste reduzierte Form korrespondiert mit der glatt polierten Oberfläche des Großkatzenkörpers. Am Nordrand des Parks steht die Pfarrkirche St. Maria Königin, erbaut von Dominikus Böhm 1954. Bemerkenswert ist vor allem die ganz in Glas gehaltene Südwand. Der quadratische Turm (1960) stammt von Dominikus’ Sohn Gottfried Böhm.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss" von Bernd Imgrund und Britta Schmitz (Fotos). Dieses Buch jetzt bestellen. Hier geht es zum Writer's Blog von Bernd Imgrund.

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