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111 Orte

Die Rheinau-Tiefgarage: Der Alpentunnel der Domstadt

Der Rheinauhafen ist längst zu einer Attraktion für Wochenendausflügler geworden. Eine – zugegebenermaßen schräge – Alternative zum Besuch der zahlreichen Cafés und Restaurants ist ein Ausflug in die Tiefgarage der Hafenanlage, die die Kölner Südstadt vom Bayenturm bis zum Schokoladenmuseum unterirdisch durchwandert.

In beinahe schnurgerader Linie durchmisst sie eine Strecke von eineinhalb Kilometern, kleinere Schwenks sind bedingt durch die Fundamente denkmalgeschützter Altbauten. Fünfzehn Monate vergingen, bis hier im November 2003 das erste Auto parken konnte. Heute offeriert der Kölner "Alpentunnel" rund 1.800 Stellplätze auf 41.000 Quadratmetern Geschossfläche, die über drei Zu- und Ausfahrtrampen sowie 31 Treppenhäuser erreichbar sind. Eine besondere Herausforderung für die Ingenieure war das niedrige Niveau der Garage und ihre Lage unmittelbar am Flussufer.

Die Unterkante des Tunnels liegt bei 6,70 Metern Kölner Pegel, ein Wasserstand, der jedes Jahr gleich mehrmals überschritten wird. So stand man also vor der Aufgabe, ihre Betonkonstruktion so wasserfest wie ein U-Boot zu gestalten. Steigt der Pegel auf 9,40 Meter, werden die stählernen Hochwasserschutztore geschlossen, ab 10,90 Metern kommen an den Ausgängen mobile Hochwasserschutzwände zum Einsatz, sodass hier – nach aller Wahrscheinlichkeit – niemand je das Absaufen seines Wagens befürchten muss.

Niedrige Deckenhöhe: Kopf einziehen!


Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss" von Bernd Imgrund und Britta Schmitz (Fotos).
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Eine reine Freude ist die Durchfahrt allerdings nicht: Die niedrige Deckenhöhe und die dort verlaufenden Leitungen sorgen dafür, dass man permanent den Kopf einzieht. Autofahrer sind mit 80 Cent pro Tour dabei (für maximal eine halbe Stunde) – ein Klacks gegenüber den gängigen Kirmespreisen.

Steigt der Pegel auf 9,40 Meter, werden die stählernen Hochwasserschutztore geschlossen, ab 10,90 Metern kommen an den Ausgängen mobile Hochwasserschutzwände zum Einsatz, sodass hier – nach aller Wahrscheinlichkeit – niemand je das Absaufen seines Wagens befürchten muss. Die Schranken an den Zufahrtsrampen sind übrigens so kurz gehalten, dass man mit dem Fahrrad (oder Motorrad) bequem an ihnen vorbeikommt.

 

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss" von Bernd Imgrund und Britta Schmitz (Fotos). Dieses Buch jetzt bestellen. Hier geht es zum Writer's Blog von Bernd Imgrund.

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