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111 Kölner Kneipen

Gaffel im Marienbild - Jesuskind in Brauhausatmosphäre

Fast 200 Jahre hat das "Gaffel im Marienbild" auf dem Buckel, in dem bereits eine Haltestelle für Postkutschen und eine Schule untergebracht war. Heute kann man im historischen Gebäude oder im Biergarten ein kühles Kölsch und typische Brauhausküche genießen.

In alter Zeit hing in jeder kölschen Gastwirtschaft, die etwas auf sich hielt, irgendwo ein Bildnis der Muttergottes. Noch heute ist der Marienkult unter »kölsch-katholischen« Gläubigen weit verbreitet, man denke nur an die Schwarze Madonna aus der Kupfergasse. Und so findet sich auch im »Marienbildchen« eine in die Fassade integrierte Statue mit dem – hier sehr zarten – Jesuskind auf dem Arm.

Die Geschichte dieses Gebäudes reicht zurück bis ins frühe 18. Jahrhundert. 1721 erstmals erwähnt, diente es zunächst als Haltestelle für die Postkutschen zwischen Aachen und Köln. Nach einem Umbau fungierte das Haus ab 1880 für zwei Jahre als Dorfschule für die Kinder von Braunsfeld. Danach nahm es dann seine heute bekannte Form an: mit vielfach unterteilten Sprossenfenstern, dem kleinen repräsentativen Balkon unterm spitzen Giebel und dem links angeschlossenen Tor zum Hof. Heute gelangt man dort hindurch in den Biergarten.


Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Kneipen, die man kennen muss" von Bernd Imgrund und Thilo Schmülgen (Fotos).
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Back To the Roots

Der berühmteste Wirt des Marienbilds war sicherlich Gustl Richter. Der Mann war nicht nur Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes Nordrhein, sondern nebenbei auch Träger des »Diplôme d’Honneur« der Corporation des Vignerons de Champagne (1979). Und außerdem leitete er von den 1950er Jahren an diese Braunsfelder Traditionsgaststätte.

Bis 2007 trug das Braunsfelder Marienbild das Gewand einer französischen Brasserie, angelehnt an das berühmte Künstler-Lokal »La Coupole« am Pariser Boulevard du Montparnasse. Wer das Gaffel im Marienbild jedoch heutzutage betritt, steht in einem klassischen kölschen Brauhaus. Das Bier landet auf blank geschrubbten Ahorntischen, und selbst die Raumteiler sind bleiverglast. Back to the roots heißt es hier, und deshalb ziehen sich auch durch sämtliche Säle jene historischen Aufnahmen und Texte zur Geschichte der kölnischen Brauhauskultur.

Hier finden Sie Adresse und Öffnungszeiten

Sonstiges Brauhausküche, Biergarten

Die Serie auf koeln.de: 111 Kölner Kneipen, die man kennen muss

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Kneipen, die man kennen muss" von Bernd Imgrund (Text) und Thilo Schmülgen (Fotos), erschienen im Verlag Emons. Dieses Buch jetzt kaufen. Hier geht es zum Writer's Blog von Bernd Imgrund.

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