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Shape of Water - Das Flüstern des Wassers

  • Land
    USA
  • Länge
    123 Minuten
  • Jahr
    2017
  • FSK
    16
  • Regie
    Guillermo del Toro
  • Darsteller
    Doug Jones, Michael Shannon, Sally Hawkins
  • Genre
    Fantasy

Elisa arbeitet in Zeiten des Kalten Krieges in einem tristen Geheimlabor. Eines Tages entdeckt sie, dass ein Regierungsexperiment etwas Unglaubliches hervorgebracht hat: Einen Amphibienmenschen! Das Wesen ist ebenso allein und isoliert wie Elisa selbst. Die beiden kommen sich bald näher, doch ihre Beziehung ist bedroht. Hat doch das Militär bereits konkrete Vorstellungen und Pläne, was mit dem Wassermenschen geschehen soll.

Bewertung durch die FBW

Elisas Leben ist streng getaktet. Die Frau, die in einer kleinen Wohnung über einem Kino wohnt und als Putzkraft in einem geheimen Forschungslabor der Regierung arbeitet, verbringt ihre Tage in einem Rhythmus, der von Stille und Monotonie dominiert ist. Denn seit einem traumatischen Erlebnis in ihrer Kindheit ist Elisa stumm. Sie ist schüchtern und vertraut nur wenigen Menschen, wie etwa ihrer Freundin und Kollegin Zelda. Eines Tages wird eine neue geheimnisvolle Kreatur in das Forschungslabor eingeschleust. Die Tests der Wissenschaftler sind grausam und brutal. Elisa empfindet Mitleid und fasst Vertrauen zu der geheimnisvollen Gestalt im Wasser, die sie fasziniert und von der sie sich magisch angezogen fühlt. Der neue Film von Guillermo del Toro entwickelt seinen unbändigen Zauber durch seine großartigen, fast traumartigen Bilder. Die 1950er- und 1960er-Jahre setzen den historischen Ton, auch in Bezug auf das hermetisch wirkende, streng bewachte Labor und die an den Kalten Krieg erinnernde Atmosphäre. Michael Shannon verkörpert die Härte, Kälte und Entschlossenheit des nach Herrschaft nach Macht und Karriere strebenden Militärangehörigen Wissenschaftlers glaubwürdig. Und Sally Hawkins ist als Elisa ideal besetzt. Fragil wirkt sie, fast schon zerbrechlich - doch je stärker sie sich zu der Kreatur im Wasser hingezogen fühlt, desto mehr Stärke gewinnt sie auch in ihrem Ausdruck. Die Kamera schlängelt sich durch die unterirdischen Gänge des Labors und begleitet die Figuren bei ihrem Tanz durch die Elemente, wobei dem Wasser eine hochsymbolische Bedeutung zukommt. Im Zusammenspiel mit Licht und der verträumten Musik von Alexandre Desplat erschafft del Toro eine in sich geschlossene magische und fast surreale Welt, in der das Monster beim Zuschauer Vertrauen und Sympathie weckt. Und in der der Mensch selbst das Monster ist. Mit SHAPE OF WATER - DAS FLÜSTERN DES WASSERS hat Guillermo del Toro ein Werk kreiert, das so stark, kraftvoll und inspirierend ist wie das Kino selbst. Pure, märchenhafte Filmkunst....mehr

Diese Rezension wurde von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden verfasst.