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Die Winzlinge - Abenteuer in der Karibik

  • Land
    Frankreich
  • Länge
    92 Minuten
  • Jahr
    2018
  • FSK
    o.A.
  • Regie
    Thomas Szabo, Hélène Giraud
  • Genre
    Animation

Der Marienkäfer wollte eigentlich seinen Ameisen-Freunden helfen, da gerät er aus Versehen in eine Pappschachtel. Und die wird prompt in die Karibik verschifft. Papa Marienkäfer stürzt sich ins Abenteuer und macht sich auf die Reise zu seinem Filius. Er kann, wie immer, auf die Hilfe seiner Freunde Spinne und Ameise zählen. Und in der Karibik ist der Teufel los: Die Neuankömmlinge müssen das dortige Marienkäfer-Volk vor dem Untergang retten!

Bewertung durch die FBW

Eigentlich wollte der junge Marienkäfer doch nur der hilflosen Ameise helfen, die von Termiten gejagt wird. Doch irgendwie ist danach alles schief gegangen. Denn er landet durch einen dummen Zufall in einer verschlossen Kiste - und ein paar Tage später findet er sich in der Karibik wieder. Aber wie soll der Kleine nun wieder nach Hause in die französischen Alpen kommen? Und was sind das alles für exotische Tiere, die hier so unterwegs sind? Gut, dass Papa Marienkäfer die Verfolgung aufgenommen hat. Doch auch auf ihn warten noch einige Überraschungen und Abenteuer, bis die beiden sich wieder in die Arme und Flügel schließen können. DIE WINZLINGE - ABENTEUER IN DER KARIBIK ist die Fortsetzung des erfolgreichen französischen Animationsfilms aus dem Jahr 2013. Und erneut begleitet der Zuschauer die kleinsten Krabbel- und Flügeltiere bei ihren Abenteuern, die sie dieses Mal bis in die Karibik verschlagen. Kunstvoll verbindet der Film die realen Kulissen und Szenen mit wunderschönen Tieranimationen. Die Helden sind natürlich die Marienkäfer, die einmal wieder unter Beweis stellen, dass man nicht groß und stark sein muss, um ein richtiger Held zu sein. Für die Zielgruppe der jungen Zuschauer ist dies eine besonders schöne und positive Botschaft, die auch zur Identifikation einlädt, genau wie die Tatsache, dass nur in einer solidarischen Gemeinschaft viel erreicht werden kann. Der Film führt viele kleine Nebenfiguren ein, die mal größere, mal kleinere Rollen übernehmen, und zeichnet allesamt mit sehr viel Liebe zum Detail. Neben spannenden Episoden lässt der Film sich für seine Geschichte Zeit, immer wieder gibt es eher ruhigere Passagen, die zum Genießen und Staunen ob der gestalterischen Vielfalt einladen, was der Verzicht auf Dialog noch zusätzlich unterstützt. Und wenn die Käfer untereinander brummen, die Ameise wie ein Funker piepst oder die Krebse mit ihren Scheren klappern, dann ist das eine universelle Verständigung, die jeder Zuschauer von überall verstehen kann. Ein zeitlos schöner, liebevoll gemachter und bezaubernder Animationsfilm, der nicht nur kleine Naturentdecker begeistern wird....mehr

Diese Rezension wurde von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden verfasst.