• Home
  • Do, 1. Dez. 2022
  • Stadtplan
  • Branchen
  • KoelnMail
  • Newsletter
koeln.de

Der Nachname

  • Land
    Deutschland
  • Länge
    87 Minuten
  • Jahr
    2022
  • FSK
    o.A.
  • Regie
    Sönke Wortmann
  • Darsteller
    Iris Berben, Christoph Maria Herbst, Florian David Fitz
  • Genre
    Komödie

Familie Berger/Böttcher kommt auf Lanzarote zusammen, um auf der Finca von Dorothea ein gemeinsames Wochenende zu verbringen. Die Bedingungen könnten nicht besser sein: Sonne, warme Temperaturen und eiskalte Getränke. Aber jedes Familienmitglied reist mit einem Koffer voller Probleme an. Eheprobleme hier, Midlife-Crisis dort. Anstatt eines entspannten Aufenthalts, drohen Streit und Auseinandersetzungen.

Bewertung durch die FBW

Schon das erste Zusammentreffen der Familie Boettcher - inklusive angeheiratetem oder adoptiertem Anhang - war ein dialogstarkes und äußerst unterhaltsames Vergnügen. In DER NACHNAME wird nun die Geschichte von DER VORNAME, der als Adaption einer französischen Komödie auch hierzulande ein großer Erfolg war, weiterentwickelt. Dabei funktioniert der Film auch sehr gut ohne Kenntnis des ersten Teils. Denn Regisseur Sönke Wortmann und sein Drehbuchautor Claudius Pläging holen die Zuschauenden direkt mit einem kleinen Recap der Ereignisse ab. Als Publikum fühlt man sich im Verlauf des Films wie ein Teil dieser unterhaltsamen und doch so dysfunktionalen Familie, bei der sich in pointierten Dialogen Geheimnisse offenbaren, Lügen aufgedeckt werden und Unsicherheiten geschickt kaschiert und überraschend demaskiert werden. Getragen wird die wendereiche Geschichte von dem erneut mit Spielfreude und einer großartigen Gruppenchemie agierenden Ensemble. Ob Caroline Peters als leicht gefrustete Ehefrau in der Menopause, Christoph Maria Herbst als pedantisch-erfolgloser Akademiker oder Florian David Fitz als verunsicherter Macho - sie alle spielen mit den Klischees ihrer Charaktere. Das Setting in dem sonnigen Feriendomizil übernimmt die Funktion des Esszimmers des ersten Teils und wird von Wortmann und der Kamera von Jo Heim wie ein Kammerspiel, bei dem ein Thema ein anderes ablöst, bestens in Szene gesetzt....mehr

Diese Rezension wurde von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden verfasst.