• Home
  • Sa, 19. Okt. 2019
  • Stadtplan
  • Verkehr
  • KoelnMail
  • Newsletter
  • DE | EN
koeln.de

Aladdin

  • Land
    USA
  • Länge
    129 Minuten
  • Jahr
    2019
  • FSK
    6
  • Regie
    Guy Ritchie
  • Darsteller
    Naomi Scott, Mena Massoud, Will Smith
  • Genre
    Fantasy

Der Straßendieb Aladdin macht mit seinem Affen Abu die Straßen unsicher. Durch Zufall trifft er auf die Prinzessin Jasmin. Er verliebt sich unsterblich in sie. Ihre Liebe hat keine Chance und Aladdin wird in den Kerker gesperrt. Der Bösewicht Dschafar befreit ihn, aber verlangt im Gegenzug den Diebstahl einer scheinbar wertlosen Öllampe. Diese ist aber magisch: Dschinni lebt darin und jeder, der an der Lampe reibt, hat drei Wünsche frei.

Bewertung durch die FBW

Aladdin weiß, wie man zurechtkommt. Als Straßendieb ist er geschickt und schnell und weiß sich immer mit Tricks zu helfen. Eines Tages trifft er in den Straßen von Agrabah die wunderschöne Prinzessin Jasmin, die sich als Palastdienerin ausgibt. Als Aladdin herausfindet, wer sie wirklich ist, will er alles tun, um sie zu beeindrucken. Doch wie soll das gehen, als Dieb? Da macht ihm der gerissene Hofmarschall Dschaffar einen Vorschlag. Aladdin soll für ihn eine magische Lampe aus einem Berg befreien und im Gegenzug verschafft ihm Dschaffar Reichtum und Macht. Doch als Aladdin die Lampe findet, kommt alles anders. Denn der Dschinni, der aus der Lampe schlüpft, gewährt Aladdin drei Wünsche. Und Aladdin muss genau überlegen, wofür er diese nutzt. Der Animationsfilm ALADDIN aus dem Jahr 1992 war ein absoluter Klassiker. Doch diese Realverfilmung des Stoffes unter der Regie von Guy Ritchie hat das Zeug dazu, ebenfalls ein solcher zu werden. Detailverliebte Kulissen, ein atemberaubend sinnliches Setting und ein wahres Feuerwerk an Farben und Lichtern erwecken eine Welt aus 1001 Nacht zum Leben und erschaffen den perfekten Hintergrund für eine mitreißende Geschichte. Eine Geschichte, in der ein perfekt besetztes Ensemble agiert, allen voran Will Smith als wort- und einfallsreicher Geist aus der Flasche, Mena Massoud als charmant-einnehmender Aladdin und Naomi Scott als Jasmin, die als Charakter gegenüber dem Märchen eine Neu-Interpretation erfährt. Denn als dem Protagonisten absolut ebenbürtige Heldin ist sie es, die ihrem Vater klarmacht, dass sie selbst die Stärke hat, nach ihm als Sultan zu herrschen - mit Güte, Weitsicht und einer großen Portion Mut, den sie mehrfach unter Beweis stellt. Alan Menken, der bereits für den Animationsfilm den legendären Score komponierte, schenkt Jasmin sogar einen eigenen Song, der, ebenso wie die anderen bekannten Lieder, kongenial inszeniert und choreografiert ist. Mit abenteuerlichem und rasantem Tempo erzählt der Film seine Geschichte, dazu gesellen sich Humor und jede Menge Herz. Mit ALADDIN gelingt es Disney, die Fantasiewelt eines Klassikers des Zeichentrick in die Realität zu übersetzen. Und daraus etwas magisches Neues zu schaffen....mehr

Diese Rezension wurde von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden verfasst.