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Marinemalerei

Poesie der See

Die Niederlande gelten im 17. Jahrhundert nicht nur wirtschaftlich sondern vor allem auch kulturell als eine der reichsten Mächte der Welt. Auf ihrem Höhepunkt erschaffen dort an die 700 Maler jährlich rund 70.000 Gemälde, weshalb die Epoche auch heute noch als „Goldenes Zeitalter" bezeichnet wird. Einen Ausschnitt aus diesem reichen Schaffen zeigt jetzt das Kölner Wallraf-Richartz-Museum in einer Ausstellung unter dem Titel "Poesie der See".

+++ Corona-Hinweis +++

Das Wallraf-Richartz-Museum öffnet ab 13. März wieder, allerdings mit Einschränkungen. 

  • Für den Besuch ist eine Terminvereinbarung unter Tel. 0221/221-27694 (Di-So: 10-18 Uhr) nötig. Ab 23. März ist auch eine Online-Buchung unter www.wallraf.museum möglich.
  • Ein Besuch des Museums ist nur mit ausgefülltem Adressbogen (Download) und bei Zustimmung zur Datenerhebung (Download Datenschutzhinweis) möglich.
  • Wegen der Vorbereitung der Ausstellung "Bon Voyage, Signac!" bleibt die Abteilung „Kunst des 18./19. Jahrhunderts" bis zum 15. April geschlossen. Die Mittelaltersammlung, die Barockabteilung und die beiden Sonderausstellungen "Poesie der See" und "Eros, Macht und Ohnmacht" sind zugänglich.
  • Wegen der Einschränkungen gilt ein reduzierter Eintrittspreis von 5 Euro / erm. 3 Euro.

Reichtum und Erfolg der noch jungen Republik beruhen auf der Beherrschung der Weltmeere wie der Binnengewässer. Das starke Selbstbe-wusstsein als Seefahrernation inspiriert auch die Kunst. Eine neue Gemäldegattung entsteht: die Marinemalerei. Nicht weniger poetisch als die Dichtkunst fängt sie die Vielfalt und Bedeutung der Schifffahrt ein. Sie widmet sich dem kleinen Fischerboot am heimischen Strand genauso detailreich und liebevoll wie dem imposanten Dreimaster auf stürmischer See.

Eine feine Auswahl dieser gemalten Marinepoesie zeigt das Wallraf in seiner Jahrespräsentation. Im Fenstersaal der Barockabteilung mit Blick auf den Kölner Dom kommen bis 11. April 2021 mehr als zwanzig Gemälde von Marinemalern wie Josse de Momper, Hendrick Cornelisz. Vroom, Isaac Willaerts, Jan Porcellis, Pieter Mulier, Jan van Goyen, Salomon van Ruysdael und Pieter de Molyn zusammen.

Gemalte Marinepoesie

Die Werke stammen aus einer erstmals ausgestellten Privatsammlung und geben einen faszinierenden Einblick in die Vielfalt, Klasse und Bedeutung dieser Kunstgattung und ihrer Motive. Mit „Poesie der See" segeln die Besucher durch vertraute Flusslandschaften, dann entlang der niederländischen Küste bis in die exotischsten Regionen voller Geheimnisse und Abenteuer.

Oder um es mit den Worten des niederländischen Dichters Joost van den Vondel zu sagen, der 1613 in seinem Lobgesang auf die Schifffahrt schwärmt: „Oh vereinigte Niederlande, wo der Wohlstand deiner schiffreichen Städte wächst, oh Admiral, der du auf den Winden wirbelst und auf dem azurblauen Feld salziges Zaumzeug führst..." (Quelle: Text/Pressefoto: Wallraf-Richartz-Museum)

(zuletzt aktualisiert: 11. März 2021 - 16:31 Uhr)

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