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Zeitgenössisches Schmuckdesign

Danish Jewellery Box

Termin: 13. März bis 1. August 2021
Tickets: 6 Euro, ermäßigt 3 Euro
Ort: Museum für Angewandte Kunst (MAKK)

Mit rund 200 ausgewählten Arbeiten ermöglicht das Kölner Museum für Angewandte Kunst einen Einblick in 50 Jahre dänisches Schmuckdesign. Als dialogischer Diskurs sind zusätzlich einige Beispiele aus der Schmucksammlung des MAKK in die Ausstellung integriert. Bis zum 1. August können Besucher die Ausstellung "Danish Jewellery Box"ansehen.

+++ Corona-Hinweis +++

Das Museum für Angewandte Kunst öffnet ab 01. Juni wieder, allerdings mit Einschränkungen. 

  • Ein Besuch der Ausstellungen ist derzeit nur mit vorheriger verbindlicher Anmeldung möglich: Online auf dem zentralen Portal oder telefonisch Montag bis Sonntag von 9 bis 16 Uhr unter der Nummer 0221/221-23 860.
  • Für alle Besucher gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.
  • Darüber hinaus ist der gesetzlich vorgegebene Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, und die jeweiligen Hygienebestimmungen in den Museen sind zu beachten.
  • Der Nachweis eines aktuellen negativen Coronatests oder ein Impfnachweis sind nicht erforderlich.

In Dänemark blickt Schmuck als eigenständige Kunstform auf eine lange Tradition zurück. Ausgehend von den Einflüssen der Arts & Crafts Bewegung um 1900 entwickelte sich seit 1916 eine eigenständige Formensprache, die durch einen schlichten und gleichzeitig ausdruckstarken Minimalismus geprägt war und noch bis heute als Markenzeichen für dänische Schmuckkunst gilt. Zeitgenössisches Schmuckdesign aus Dänemark ist aber viel mehr: Es reflektiert und interpretiert eigenständig die jeweilige Epoche vor dem Hintergrund kultureller, ästhetischer und gesellschaftlicher Fragestellungen.

Schmuck als Spiegel gesellschaftlicher Fragen

 

Themenpaare wie Körper und Schmuck, Tradition und Innovation, Status und Macht, Ritual und Fetisch, Raum und Bewegung, Humor und Sarkasmus oder Identität und Diversität ermöglichen einen spannenden und ungewohnten Zugang in die Vielschichtigkeit und die Entwicklung des dänischen Schmuckdesigns.

In der Ausstellung vertreten sind insgesamt 59 zeitgenössischen dänischen Schmuckdesignern und -designerinnen. Darunter finden sich Arbeiten von Anne Lahn, Annette Dam, Camilla Prasch, Gerda und Nikolai Monies, Helle Bjerrum, Kim Buck, Knud Erik Andersen, Marie-Louise Christensen, Mette Saabye, Peder Musse, Per Suntum und Pernille Mouritzen.

Besonderes Ausstellungsstück "Vorres Smykker"

Der Ausstellungstitel bezieht sich auf die Schmucksammlung der Danish Arts Foundation. Als staatliche Einrichtung baut diese seit 1978 eine "Jewellery Box" auf, die mittlerweile rund 340 Objekte zählt und im Museum Koldinghus in Ost-Jütland dauerhaft präsentiert wird. Eine Besonderheit der Sammlung ist das Ausleihmodell "Vores Smykker", das 2007 auf dem Konzept entwickelt wurde, dass Schmuck geschaffen wird, um am Körper getragen zu werden.

Terminvereinbarung  auf www.museenkoeln.de

Jeder dänische Bürger, der eine aktive Rolle bei einer offiziellen öffentlichen Veranstaltung spielt, kann sich seitdem für den jeweiligen Anlass im In- oder Ausland aufwändige Ringe, farbenfrohe Halsketten oder experimentelle Broschen ausleihen. Die "Schmuckleiher" werden zu Botschaftern der Schmuckkunst und ermöglichen deren Verbreitung, indem sie den Schmuck öffentlich tragen und einen Dialog mit einem größeren Teil der Bevölkerung herstellen.

Quelle sowie weitere Informationen unter www.museenkoeln.de.   

(zuletzt aktualisiert: 1. Juni 2021 - 11:08 Uhr)

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