• Home
  • Di, 26. Jan. 2021
  • Stadtplan
  • Verkehr
  • KoelnMail
  • Newsletter
  • DE | EN
koeln.de

Zum 350. Todestag

Rembrandts graphische Welt

Termin: 04.10.2019 bis 12.01.2020
Tickets: 8 Euro, ermäßigt 4,50 Euro
Ort: Wallraf-Richartz-Museum - Fondation Corboud (WRM)

Zum 350. Todestag des weltberühmten Künstlers Rembrandt zeigt das Wallraf-Richartz-Museum vom 4. Oktober 2019 bis 12. Januar 2020 eine Ausstellung mit 30 Radierungen aus der Hand des niederländischen Meisters.

Rembrandt war gelernter Maler und Zeichner aber kein ausgebildeter Radierer. Dennoch lagen ihm Nadel und Stichel genauso genial in der Hand wie Pinsel und Feder. Die Kupferplatte war ihm genauso wichtig wie die Leinwand. Mit großer Leidenschaft überarbeitete er seine Platten so lange, bis er das gewünschte Ergebnis erzielte und schuf damit auf dem Gebiet der Radierung bis dahin Unerreichtes.

Technisch innovativ, experimentierfreudig und virtuos erzählt er in diesem Medium mit außergewöhnlicher Naturnähe und Gefühlstiefe. Die Ausstellung veranschaulicht dies anhand von ausgewählten (Selbst-)Porträts, in denen Rembrandt das eigene Ich studierte, sowie Landschaften, zu denen ihn seine Spaziergänge in der Umgebung Amsterdams inspirierten. Im Fokus der Schau aber stehen biblische Szenen, die sein Radierwerk bestimmten. Oft handelt es sich dabei um Gesprächssituationen, die Menschen in Momenten der Bewährung oder Erkenntnis festhalten.

Des Weiteren führen Gegenüberstellungen mit Werken von Albrecht Dürer, Lucas van Leyden und Jacques Callot den Besuchern vor Augen, dass Rembrandt im künstlerischen Wettstreit mit Vorgängern und Zeitgenossen arbeitete und dabei zu ganz eigenwilligen Lösungen kam. Exemplarisch verdeutlichen abschließend Graphiken von Giovanni Castiglione und Max Beckmann, dass Rembrandts Drucke auch noch lange nach seinem Tod als Maßstab und Inspirationsquelle galten.

Quelle sowie weitere Informationen unter www.museenkoeln.de.

(zuletzt aktualisiert: 6. Januar 2020 - 16:47 Uhr)

Weitere aktuelle Ausstellungen in Köln

AW_Selfportrait.jpg
12.12.2020 - 18.04.2021

Andy Warhol Now

Andy Warholt gilt als der bekannteste Vertreter der Pop Art, zu seinen ikonischen Motiven zählen unter anderem Marilyn, Campell's Suppendose oder Coca-Cola-Flaschen. Das Museum Ludwig zeigt über hundert seiner Werke in der Ausstellung "Andy Warhol Now".  mehr
57141__200930_4316814_lo.jpg
Am 6. März 1945 marschieren amerikanische Truppen in das linksrheinische Köln ein - damit endet für die dort lebenden Menschen der Zweite Weltkrieg. Die Sonderausstellung "Köln 1945: Alltag in Trümmern" zeigt vom 07. November 2020 bis zum 14. Februar 2021 auf vielfältige Art die unmittelbare Nachkriegszeit in Köln.    mehr
Sisi_Ulric_Grob.jpg
Elisabeth von Österreich-Ungarn, genannt Sisi, sammelte in den 1860er Jahren Porträtfotografien - vor allem junger Frauen. Das Museum Ludwig verwahrt achtzehn ihrer Alben mit etwa 2.000 Fotografien, die bis zum 24. Januar 2021 in der Austellung "Sisi privat" zu sehen sind.  mehr
wrm-willem-van-diest-1650-59-1200.jpg
Wallraf-Richartz-Museum

Poesie der See

Im 17. Jahrhundert waren die Niederlande eine der reichsten Nationen der Welt - vor allem wegen ihrer Seefahrer.  Und so war die Marine bevorzugtes Objekt von Hunderten Malern, die in diesem "Goldenen Zeitalter" zeitweise 70.000 Bilder pro Jahr produzierten. Einen Ausschnitt aus diesem reichen Schaffen zeigt das Wallraf-Richartz-Museum bis zum 24.05.2021 unter dem Titel "Poesie der See".  mehr