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Persönliche Momente im Werk

Liebe und Lassenmüssen

Termin: 09.06.2020 bis 20.09.2020
Tickets: 6 Euro, erm. 3 Euro
Ort: Käthe Kollwitz Museum

Käthe Kollwitz (1867–1945) gilt heute als die bedeutendste deutsche Künstlerin der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Eine Vielzahl ihrer Zeichnungen, Druckgraphiken und Skulpturen entstand in direker Auseinandersetzung mit persönlichen Erfahrungen. Das Käthe Kollwitz Museum lenkt nun vom 9. Juni bis 20. September den Blick auf die Motive der "Liebe" und des Abschieds, des "Lassenmüssen".

Die Ausstellung macht deutlich, wie Kollwitz diese unterschiedlichen, ja gegensätzlichen Themen in Werken von emotionaler Schlagkraft zur Allgemeingültigkeit ausarbeitet. In Zitaten aus Tagebüchern und Briefen der Künstlerin begegnet der Betrachter darüber hinaus einer aufmerksamen Chronistin ihrer Zeit – ebenso wie der härtesten Kritikerin ihres eigenen Schaffens. Wie ein roter Faden zieht sich die künstlerische Reflexion von privaten und auch intimen Momenten durch ihr Lebenswerk. Zahlreiche der innigsten Motive entwickelt sie aus Erlebnissen im familiären Umfeld.

Liebe und Abschied im Werk von Käthe Kollwitz

Selbst in ihren bekanntesten Werken lässt sich Privates wiederfinden - sei es in einzelnen Blättern ihrer graphischen Zyklen, in meisterhaften Zeichnungen oder ihrem plastischen Œuvre. Dabei entwirft die Künstlerin stets neue Ausdrucksformen, nie dagewesene Motive für ihre Gefühle: Zeugnisse ihres singulären Schaffens.

Die Liebe ist bei ihr oft eng mit Abschied oder Tod verwoben. So führt die lebensbedrohliche Diphterie-Erkrankung des älteren Sohnes Hans im Jahr 1908 zu einer Serie ihrer eindrucksvollsten Arbeiten: Eine Frau ringt mit dem personifizierten Tod um das Leben ihres Kindes. Sie nähert sich dem bewegenden Thema in virtuosen Kreide-, Kohle- und Bleistiftzeichnungen von höchster Eindringlichkeit und Tiefe.

Immer wieder verwirft die Künstlerin dabei mögliche Lösungen und ringt um eine allgemeingültige und verständliche Darstellungsform. Wenige Jahre später sollte sie ihren jüngeren Sohn Peter im Krieg verlieren. Dieses Leid verändert nicht nur die Mutter, sondern auch die Künstlerin und ihr Werk.

Quelle sowie weitere Informationen unter www.museenkoeln.de.     

(zuletzt aktualisiert: 14. Mai 2020 - 17:05 Uhr)

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