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Wein und Tee in der chinesichen Kunst

Trunken an Nüchternheit

Termin: 13.11.2019 bis 16.08.2020
Tickets: 7 Euro, ermäßigt 4 Euro
Ort: Museum für Ostasiatische Kunst

Vom 13. November 2019 bis 16. August 2020 zeigt das Museum für Ostasiatische Kunst Köln die Kabinettausstellung „Trunken an Nüchternheit." Im Zentrum der Ausstellung stehen Keramiken und Lacke sowie Malerei und Kalligrafie, die von der Wertschätzung des Tee- und Weintrinkens in China zeugen.

Wein und Tee spielen in der chinesischen Kultur als Genussmittel bei sozialen Anlässen, zur künstlerischen Inspiration, als Opfergabe an die Götter aber auch als lukratives Konsumgut eine wichtige Rolle. Der Bedeutung und der Gebrauch von beidem hat sich in der Jahrtausende langen Geschichte Chinas verändert und die Objekte der Ausstellung spiegeln diese Entwicklung wieder.

Wein und Tee in der chinesischen Kultur 

Das Museum präsentiert Opfergefäße für Wein aus Bronze und Keramik, die im Ahnenkult Verwendung fanden. Die stimulierende Wirkung von Wein, aber auch die kreative Inspiration, die das Teetrinken erzeugt, wurde in der Dichtung der Tang-Dynastie (7. bis 9. Jahrhundert) gepriesen. Exzentrische Künstler der Ming- und Qing-Dynastie (14. bis frühes 20. Jahrhundert) kalligrafierten die berühmten Gedichte mit schwungvollem Pinsel.

Die exquisite chinesische Teekeramik und der pulverisierte, schaumig geschlagene grüne Tee entwickelten sich in den Chan- (J. Zen-) buddhistischen Klöstern und in den Kreisen der Literatenelite der Song Dynastie (10. bis 13. Jahrhundert). Die japanischen Mönche, die zum Studium des Chan-Buddhismus nach China pilgerten, brachten die Kunst des Teetrinkens nach Japan, wo sie im 16. Jahrhundert von dem Teemeister Sen no Rikyū vollendet wurde. Der Ursprung der japanischen Teezeremonie liegt somit in China.

Auch im modernen China sind Wein und Tee wieder en vogue: neben dem Wein aus gekelterten Trauben berauscht man sich auch an sündhaft teuren Tees, wie Pu-erh, Weißem Tee oder Baozhong Tee.

Quelle sowie weitere Informationen unter www.museenkoeln.de.   

(zuletzt aktualisiert: 8. Mai 2020 - 8:49 Uhr)

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