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17. Oktober bis 11. Januar 2015

Apokalypsen - daheim und an der Front

Termin: 17. Oktober 2014 bis 11. Januar 2015
Tickets: Eintritt 4 Euro; ermäßigt: 2 Euro.
Ort: Käthe Kollwitz Museum

Kaum eine Monstrosität schlug wohl so sehr auf die Kunst des jungen 20. Jahrhunderts durch wie das brutale Trauma des Ersten Weltkriegs. Anlässlich des 100. Todestags des jüngeren Sohnes von Kätze Kollwitz, der in Flandern fiel, zeigt das Käthe-Kollwitz-Museum eine Sonderausstellung. 

Rund hundert Leihgaben - von Otto Dix, Ludwig Meidner, Ernst-Ludwig Kirchner oder George Grosz - zeigen , inwiefern die deutschen Expressionisten versuchten, mit der totalen Kriegserfahrung umzugehen. Jetzt Jahreskarte für die Kölner Museen sichern!

Dieser künstlerischen Verdauung der Fronterfahrungen aus männlicher Perspektive stellen die Studien von Käthe Kollwitz als daheimgebliebener Soldatenmutter das passende Gegengewicht aus der weiblichen Perspektive gegenüber.

So schrieb sie 1922 über ihre Holzschnittfolge "Krieg": "Ich habe immer wieder versucht, den Krieg zu gestalten. Ich konnte es nie fassen. Jetzt endlich habe ich eine Folge von Holzschnitten fertig gebracht, die einigermaßen das sagen, was ich sagen wollte." Ihre Sicht auf Krieg, Tod und Verwüstung sowie der langjährige Leidensweg als trauernde Eltern wird ebenfalls in der Ausstellung thematisiert. (Bilder: Käthe Kollwitz, Die Eltern, Blatt 3 der Folge Krieg, Holzschnitt, 1921/1922 // Otto Dix, Lens wird mit Bomben belegt, aus der Mappe Der Krieg, Radierung, 1924)

(zuletzt aktualisiert: 6. März 2015 - 17:46 Uhr)

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