• Home
  • Mo, 19. Okt. 2020
  • Stadtplan
  • Verkehr
  • KoelnMail
  • Newsletter
  • DE | EN
koeln.de

11. April bis 19. Juni 2014

40 Jahre Römisch-Germanisches Museum

Termin: 11. April bis 19. Juni 2014
Tickets: 8 Euro; ermäßigt: 5 Euro.
Ort: Römisch-Germanisches Museum

Noch nie oder nur ganz selten wurden die 40 Objekte gezeigt, die das Römisch-Germanische Museum (RGM) in einer Sonderausstellung anlässlich seines 40-jährigen Bestehens im Foyer zeigt.

Historische Spurensuche ist meist so kompliziert wie Detektivarbeit: Oft erwiesen sich die aus dem Erdreich geborgenen Objekte nicht nur selbst als einzigartig, sondern auch die Umstände ihrer Auffindung. So hat eine Familie im römischen Köln ihr hochwertiges und umfangreiches Tafelgeschirr in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts komplett in der Latrinengrube entsorgt.

Zum Glück für die Archäologen, die die Scherben auf einem Grundstück in der Leonard-Tietz-Straße entdeckten. Warum das gesamte Geschirr in der Latrine landete, ist nicht überliefert. Abgenutzt war es jedenfalls nicht. Gingen die schönen reliefverzierten Schüsseln, Teller und Schalen vielleicht bei einem Ehestreit zu Bruch?

Dieser und ähnlichen Fragen widmet sich die Sonderausstellung, die das Römisch-Germanische Museum (RGM) vom 11. April bis zum 9. Juni im Foyer zeigt - für jedes Jahr einen Fund oder eine Neuerwerbung. Der Zeitraum, aus dem die Objekte stammen, reicht von kurz nach Christi Geburt bis zum 13. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammen die vier venezianischen Münzen, die die Archäologen in Deutz gefunden haben. In der Ausstellung sind auch Funde zu sehen, die erst kürzlich ans Tageslicht kamen, wie der Grabstein des Vitalis aus St. Gereon. (Fotos: Römisch-Germanisches Museum der Stadt Köln/ Rheinisches Bildarchiv Köln (A. Wegner))

 

(zuletzt aktualisiert: 5. August 2014 - 15:38 Uhr)

Weitere aktuelle Ausstellungen in Köln

AW_Selfportrait.jpg
Andy Warholt gilt als der bekannteste Vertreter der Pop Art, zu seinen ikonischen Motiven zählen unter anderem Marilyn, Campell's Suppendose oder Coca-Cola-Flaschen. Das Museum zeigt über hundert seiner Werke vom 12. Dezember 2020 bis zum 18. April 2021 in der Austellung "Andy Warhol Now".  mehr
57141__200930_4316814_lo.jpg
Am 6. März 1945 marschieren amerikanische Truppen in das linksrheinische Köln ein - damit endet für die dort lebenden Menschen der Zweite Weltkrieg. Die Sonderausstellung "Köln 1945: Alltag in Trümmern" zeigt vom 07. November 2020 bis zum 14. Februar 2021 auf vielfältige Art die unmittelbare Nachkriegszeit in Köln.    mehr
Sisi_Ulric_Grob.jpg
Elisabeth von Österreich-Ungarn, genannt Sisi, sammelte in den 1860er Jahren Porträtfotografien - vor allem junger Frauen. Das Museum Ludwig verwahrt achtzehn ihrer Alben mit etwa 2.000 Fotografien, die bis zum 24. Januar 2021 in der Austellung "Sisi privat" zu sehen sind.  mehr
wrm-willem-van-diest-1650-59-1200.jpg
Wallraf-Richartz-Museum

Poesie der See

Im 17. Jahrhundert waren die Niederlande eine der reichsten Nationen der Welt - vor allem wegen ihrer Seefahrer.  Und so war die Marine bevorzugtes Objekt von Hunderten Malern, die in diesem "Goldenen Zeitalter" zeitweise 70.000 Bilder pro Jahr produzierten. Einen Ausschnitt aus diesem reichen Schaffen zeigt das Wallraf-Richartz-Museum bis zum 24.05.2021 unter dem Titel "Poesie der See".  mehr
Museum_RJM_Baustelle_1200_630.horizontal.jpg
Rautenstrauch-Joest-Museum

Die Baustelle

"Die Baustelle" ist ein kollektives Projekt, das die Besucher im RJM bis zum 23. Oktober zum Diskutieren, Nachdenken und Sich-Begegnen einlädt. Wie auf einer Baustelle entwickelt sich das Projekt Schritt für Schritt weiter und verändert dabei ihr Aussehen und ihre Form.  mehr