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Langjährige Messreihen

Beschreibung:
Wetterbeobachtungen haben eine lange Tradition. Seit jeher beschäftigen sich die Menschen mit dem Wetter und seinen Aufzeichnungsmöglichkeiten. Bereits im 17. Jahrhundert wurden vor allem in Klöstern längere Messreihen bestimmter Wetterparameter angefertigt. 1780 legte die Pfälzische Meteorologische Gesellschaft erstmalig mit den Mannheimer Stunden einen verbindlichen Messrahmen fest. Der Grundstein für erste Messreihen war gelegt, deren Ergebnisse damit vergleichbarer wurden. Zudem konnte man nun Analogien finden und Rückschlüsse auf bestimmte Wettereignisse ziehen. Mit dem Ausbau der Beobachtungsstationen wurde das Messnetz immer weiter verfeinert, die Beobachtungsreihen länger. Aufgrund von neuen Messstandards, aber auch räumlichen Veränderungen wurden etliche Messreihen jedoch auch unterbrochen oder beendet. Um Aussagen über Klimaveränderungen zu treffen, ist es allerdings wichtig, dass möglichst viele Beobachtungs- und Messstationen unverändert bleiben. Nur dann kann man langfristig von den Ergebnissen profitieren.