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Höhensonne

Beschreibung:
Damit bezeichnet man die Sonnenstrahlung in großen Höhen. Weil die Strahlung weniger stark absorbiert wird (weniger Luftmasse, weniger Wasserdampf) als im Tiefland, ist sie intensiver und besitzt einen größeren Anteil an ultravioletter Strahlung. Verbreitet ist auch die künstliche Höhensonne. Das ist eine künstliche Quelle von UV-Strahlung für den häuslichen Gebrauch. Die Apparatur besteht im Wesentlichen aus einer Quecksilberdampflampe mit einem vorgeschalteten Widerstand aus Glimmer. Die Höhensonne geht auf ein Patent von 1904 zurück und wurde lange Zeit zur künstlichen Hautbräunung verwendet. Allerdings waren die ausgesendeten künstlichen ultravioletten Strahlungen so hart, dass die Höhensonne nur mit einer speziellen Schutzbrillen genutzt werden konnte. Die Intensität der ultravioletten Strahlung äußerte sich auch durch den intensiven Ozongeruch beim Einschalten der Höhensonne. Die elektrische Leistung eines handelsüblichen Gerätes wird mit etwa 400 Watt angegeben. Später entwickelte Modelle erlaubten den Betrieb der vorgeschalteten Widerstände ohne die Quecksilberdampflampe. Die dabei entstehende Infrarotstrahlung kann ebenfalls medizinisch genutzt werden.