Stadtbezirk Rodenkirchen

Historischer Ortskern und beliebtes Ausflugsziel

Der Stadtbezirk Rodenkirchen ist der südlichste Bezirk im linksrheinischen Köln. Zum Stadtbezirk Rodenkirchen gehören 13 Stadtteile mit einer Gesamtfläche von 5.456 Hektar und 100.325 Einwohnern. Der malerisch am Rhein gelegene historische Ortskern von Rodenkirchen mit der Maternus-Kapelle ist nicht nur für Kölner ein beliebtes Ausflugsziel.
   
Zum älteren Teil Rodenkirchens zählen die seit 1888 zu Köln gehörenden Stadtteile Bayenthal, Marienburg, Raderberg, Raderthal und Zollstock. Sie erstrecken sich vom Rhein bis zum Militärring. 1975 wurde Rodenkirchen mit seinen Ortsteilen nach Köln eingemeindet.

Nach dem ersten Weltkrieg verlor der Militärring, Kölns ehemaliger äußerer Befestigungsgürtel, seine Eigenschaft als Verteidigungsanlage und wurde von dem damaligen Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer ab 1923 als Grünanlage neu gestaltet. Dieser Grüngürtel, der mit seinen erhaltenen Forts aus den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts für die Naherholung auch heute noch eine große Rolle spielt, war lange Zeit die südliche Grenze Kölns. Durch seine Lage an Rhein und Grüngürtel ist der Stadtbezirk Rodenkirchen ein beliebter Wohnort. Viele Wassersportfreunde schätzen den Ort als geeigneten Standort.

Akzente im Stadtbezirk
Grüngürtel und Forstbotanischer Garten, Rheinauen, Diakonie-Dorf Michaelshoven, Güterverkehrszentrum, Petrochemie und Ölhafen.

Markantes Wahrzeichen ist neben der Maternus-Kapelle die imposante Autobahn-Hängebrücke. (Foto: Bilderbuch Köln)
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