Seit 100 Jahren in Köln
Möbelhaus Pesch meldet Insolvenz an
Das Kölner Traditionsmöbelhaus Pesch hat Insolvenz angemeldet. Der Insolvenzantrag wurde am Donnerstagmorgen beim Amtsgericht Köln eingereicht. Die Geschäftsführung des Einrichtungshauses am Kaiser-Wilhelm-Ring klärt zur Zeit das weitere Vorgehen ab.
Der Betrieb im zahlungsunfähigen Unternehmen soll aufrecht erhalten werden, so der Insolvenzverwalter Andreas Amelung. Laut Unternehmensangaben werden 30 Stellen gestrichen werden - ein Sozialplan wurde mit dem Betriebsrat vereinbart. Die Geschäftsführung hatte ihre Mitarbeiter bereits vor einigen Tagen über den Schritt informiert.
Das Unternehmen wurde vor rund einhundert Jahren von Gustav Pesch gegründet. Mit hochwertigen Möbeln und Einrichtungsgegenständen hatte sich das Unternehmen am Markt etabliert. Pesch beschäftigt zur Zeit etwa 130 Mitarbeiter. Neben dem Haupthaus am Kaiser-Wilhelm-Ring 22 mit über 5.000 Quadratmetern Fläche hat Pesch zwei weitere Kölner Häuser in direkter Nachbarschaft sowie eine Filiale in Düsseldorf. (Symbolfoto: aboutpixel.de / Norman Steger | 2008)
(Erstellt am 4. Dezember 2008 - 16:10 Uhr; aktualisiert 5. Dezember 2008 - 10:16 Uhr)
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Kommentare
Ich muß mich dem leider
Ich muß mich dem leider anschließen. Treffender hätte ich es nicht formulieren können.
Das ist leider keine gute
Das ist leider keine gute Nachricht für den Standort Köln, aber auch keine Überraschung. Aus eigener Erfahrung muss ich ebenfalls leider sagen, dass die Arroganz gewisser Verkäufer mich persönlich davon abgehalten hat, bestimmte Dinge zu kaufen, die ich dann woanders erworben habe. Dienstleistung und Freundlichkeit waren nicht immer bestimmend und das ist heutzutage gerade beim Premium - Segment, das Pesch bedient unabdingbar.










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