Braunsfeld

Wohnen und Arbeiten in Stadtwaldnähe

Braunsfeld - Gewerbegebiet und Stadtwald
Der Stadtteil Braunsfeld kann nur auf eine vergleichsweise junge Geschichte zurückblicken. Mit der Anlage einer ersten Ziegelei im Winkel von Aachener Straße, Kitschburger Straße und Schinkelstraße durch den Kölner Fuhrunternehmer Ferdinand Braun im Jahre 1862 war der Grundstein für ein sich rasch entwickelndes Ortsgefüge in der Umgebung von Braun's Feld gelegt.

Frühe Industrieansiedlungen in Braunsfeld
Schon bald entstanden einfache Wohnhäuser für die Arbeiter des rasch expandierenden Betriebs entlang neu angelegter Straßen, die dem Umfeld entsprechend benannt waren. So hieß die Hermann-Pflaume-Straße "Thonstraße" und die Christian-Gau-Straße "Ziegelstraße".

Noch heute gibt es in Braunsfeld Gebäude aus der Gründerzeit und den 1920er Jahren. Braunsfeld wurde 1888 im Zuge der Stadterweiterung nach Köln eingemeindet. Bereits vor der Eingemeindung war der Vorort durch die 1885 in Betrieb genommene Verlängerung der Pferdebahnlinie Köln-Melaten bis nach Müngersdorf an die Stadt angebunden.

Aufschwung durch den Stadtwald

Durch die Anlage des Stadtwaldes 1895-98 kam es nach der Jahrhundertwende zu einem grundlegenden Strukturwandel des Ortes. Neu eröffnete Restaurants der gehobenen Klasse mit Gartenlokalen – wie das Haus Marienbild – wurden beliebte Ausflugsziele. Auch wohlhabende Bürger zog es ins Grüne, so dass rund um die Erholungsanlage neue Villenviertel entstanden.

Während des Zweiten Weltkrieges wurden weite Teile von Braunsfeld zerstört, da es wie Lindenthal in der Einflugschneise britischer Bomber lag. Der nördliche Teil des von der Aachener Straße durchschnittenen Stadtteils ist von einem Gewerbegebiet geprägt, das durch die Ansiedlung neuer Branchen nach wie vor prosperiert. Die jüngste Entwicklung in diesem Stadtteil ist von Konsolidierung und Zuwachs in den großzügig angelegten Wohnvierteln und Gewerbebereichen gekennzeichnet.

Das sich nördlich an der Aachener Straße bis an die Bundesbahnstrecke Köln-Aachen erstreckende Gewerbegebiet entstand unter anderem im Zusammenhang mit der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Güterbahnstrecke der Köln-Frechen-Benzelrather Eisenbahn.


Akzente im Stadtteil
Aachener Str. als historische Ausfall- und beliebte Einkaufsstraße; Abraham-Frank-Haus; Bezirksrathaus Lindenthal; Bender-Stift / Peter-von-Fliesteden-Haus; Clarenbachkirche mit Campanile; Deutsche Post – Direktion; DKV Deutsche Krankenversicherung AG - Hauptverwaltung; Dreifaltigkeitskrankenhaus; Haus Marienbild; Hültzplatz; KVB Kölner Verkehrs-Betriebe AG; Pauliplatz mit dem Pan-Brunnen; St. Joseph-Kirche; Technologie Park Köln
Karnevalsverein: Große Braunsfelder KG von 1976 e.V.
Sportvereine: 1.TTC Köln e.V.; CIB Köln; BSG KVB AG e.V.

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Braunsfeld
Wohnen und Arbeiten in Stadtwaldnähe
Der Name Braunsfeld geht auf den Fuhrunternehmer Ferdinand Braun zurück, der im Jahre 1862 große Landstücke des heutigen Stadtteils kaufte und dort Wohnsiedlungen für seine Feldarbeiter errichtete. Diese wohnten damit auf "Brauns Feld".
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