Das Severinsviertel

Es bezeichnet sich gerne als das "kölscheste" aller Viertel: Das Severinsviertel. Kölsch Hätz schlägt hier - und die Severinsstraße ist seine Hauptschlagader. Egal ob Einkauf, Karneval oder Straßenfest - hier pulsiert das kölsche Leben.

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Als der liebe Gott die Kölner gemacht hat, hat er sie sich beim Severinsviertel abgekupfert. So könnte man zumindest meinen, wenn man durch dieses Original unter den kölschen Veedeln schlendert. Hier wird die kölsche Mundart noch gelebt, die Leute "schwaade", wie ihnen die "Schnüss" gewachsen ist, und alle paar Meter trifft man ein kölsches Original.

Dass die Südstädter auch in punct Lebenslust in Köln ganz weit vorn sind, stellen sie vor allem an Karneval unter Beweis: Fünf Tage lang steht das "Vringsveedel" dann Kopf. Mit ein Grund, weshalb viele kölsche Verzällcher und Karnevalslieder auch im Severinsviertel spielen.


Sehenswertes

  • Severinstorburg - Ehemalige Stadttorburg der mittelalterlichen Stadtmauer - heute eine exklusive Party- und Veranstaltungslocation.
  • Bürgerhaus Stollwerck - sozio-kulturelles Veranstaltungszentrum, früher eine Schokoladenfabrik
  • Odeon - Traditionskino auf der Severinsstraße
  • Severinsstraße - Köln wird mitunter auch als die "nördlichste Stadt Italiens" bezeichnet. Wie keine andere Straße in Köln hat dazu die "Vringsstroß" mit ihrem Flair beigetragen.
  • Kartäuserkirche - Beliebte Hochzeitskirche

 

Wolfgang Niedecken ist ein Kind der Kölner Südstadt: In einem Eckhaus in der Severinstraße 1 hatte er sein Kinderzimmer im zweiten Geschoss. Vater Josef betrieb im Erdgeschoss ein Lebensmittelgeschäft.

 

 

Schon gewusst?

  • Alljährlich lockt der "Längste Desch von Köln" ("Längste Tisch von Köln") als eines der ältesten Kölner Straßenfeste ins Veedel.
  • Das "Historische Spiel von Jan un Griet" ist zur Hälfte geflunkert: Den Feldherrn Jan von Werth gab es tatsächlich - die Magd Griet, die seine Umwerungen anfangs verschmäht, hat man hinzugedichtet. Fotos: So lief das Jan un Griet Schauspiel 2015
  • Am Severinskirchplatz lächelt eine Frau aus Bronze die Kölner an. Es handelt sich um eine Skulptur, die an die Frauen der einstigen Schokoladenfabrik Stollwerck erinnern soll - daher auch ihr Name: "Stollwerckmädchen".
  • An der Severinsstraße 5, lag früher schon ein "Backes" (Backhaus). Verbrecher, die in Köln verurteilt wurden, trieb man die Severinstraße hinab und traktierte sie dabei. Erst am "Schmitz-Backes" endete die Bestrafung - sofern die Delinquenten dann noch lebten. Näheres erfährt man bei der Krimi-Führung "Köln Kriminell". (Fotos: 4x Hardt, 1x imago / Future Image)
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In der Landsbergstraße wohnt der "Kölsche Sherlock Holmes" alias Dr. Mark Benecke. Der Kriminalbiologe ("Dr. Made"), Vampirforscher, und Buchautor lebt hier mit seinem Krabbelgetier.

 

 

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Das Severinsviertel: Auf der Karte

Die Severinstraße ist eine Straße des Stadtteils Altstadt-Süd, die vom Clodwigplatz bis zum Waidmarkt verläuft. Die Severinstraße bildet die zentrale Achse des nach ihm benannten Severinsviertels.


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