Kirchen der Südstadt

Der Schiefe Turm von Köln

Für Aufsehen sorgte die Kirche St. Johann Baptist im Herzen des Severinsviertels im September 2004. Der Turm hatte sich damals aufgrund von Bauarbeiten am Tunnel der Nord-Süd-Bahn um einen Meter zur Seite geneigt. Ursache war ein Hohlraum, der sich durch Bauarbeiten  gebildet hatte. Der schiefe Turm wurde in der Folge zu einer auch über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten Attraktion, die zahlreiche Touristen anlockte. Sogar die «New York Times» widmete ihm einen Artikel. Erst nach einem Jahr konnte der “Schiefe Turm von Köln“, dem zwischenzeitlich der Einsturz drohte, wieder gerade gerückt werden.

Weitere Kirchen der Südstadt:

St. Pantaleon
Die Kirche der ehemaligen Benediktinerabtei St. Pantaleon steht im heute noch erhaltenen Klosterbezirk. Die ottonische Saalkirche mit Westwerk wurde im 12. Jahrhundert zu einer dreischiffigen Basilika erweitert. In ihr befinden sich die Grabstätten Erzbischof Brunos (des Bruders Kaiser Ottos I.) und der Kaiserin Theophanu.

St. Severin
Ein erster kleiner Kirchenbau des 4. Jahrhunderts befand sich auf einem römischen Gräberfeld. Beim Grab des heiligen Bischofs Severin. wurde im 8. Jahrhundert eine Gemeinschaft von Klerikern gegründet. Die ältesten Teile der Stiftskirche stammen aus dem 10. Jahrhundert. Spätere Erweiterungen und Veränderungen spiegeln die gesamte Epoche der Kölner Baukunst bis zum Ausgang der Gotik wider. Im Inneren ist die alte Ausstattung zu großen Teilen erhalten.

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Der Schiefe Turm von Köln
Für Aufsehen sorgte die Kirche St. Johann Baptist im Herzen des Severinsviertels im September 2004. Der Turm hatte sich damals aufgrund von Bauarbeiten am Tunnel der Nord-Süd-Bahn um einen Meter zur Seite geneigt.
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