Aus längst vergangenen Zeiten...

Im südlichen Bereich der Altstadt Kölns finden sich zahlreiche Reste der um die Mitte des 13. Jahrhunderts vollendeten Stadtmauer. So etwa das Hahnentor am Rudolfplatz, die Severinstorburg, die Ulrepforte oder aber der Bayenturm, der heute dem Feministischen Archiv als Sitz dient. Im Süden der Altstadt ist auf einer Länge von etwa 100 Metern ein Teil der römischen Stadtmauer erhalten.

Mit dem Severinstor, dem Bayenturm und der Ulrepforte am Sachsenring befinden sich drei der fünf erhaltenen Torburgen der mittelalterlichen Stadtbefestigung (1180 - 1220) in der Südstadt und werden heute noch zu unterschiedlichen Zwecken genutzt.

1180 wurde die mittelalterliche Stadtmauer errichtet und war die größte mittelalterliche Stadtbefestigung des damaligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Insgesamt umfasste sie zwölf Torburgen. Die Befestigungsanlage mit Wall, Graben und Mauer hatte eine Gesamtlänge von 7,5 Kilometern. Die Kölner bestanden darauf, dass diese Landmauer, ebenso wie das  „himmlische Jerusalem“, 12 gewaltige Torburgen bekommt und zusätzlich noch 52 Wehrtürme sowie weitere 12 Tore zum Rheinufer hin gewandt. 1881 wurden die Befestigungen geschleift, um Platz zu machen für die Ausdehnungsbestrebungen der Stadt. Einige Mauerabschnitte, so auch an der Ulrepforte, und Tore blieben stehen.

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