Studentenmeile

Hier wird gefeiert

Das Viertel rund um die Zülpicher Straße ist Kölns große
Studentenmeile. Tagsüber wird in der nahen Universität gebüffelt oder
zwischen zwei Vorlesungen ein Latte Macchiato genossen, aber richtig
zum Leben erwacht das Veedel erst am Abend. Bis in den frühen Morgen
wird hier gechillt, gezappelt und gefeiert.

Zahlreiche Cocktailbars wie die Cubana Bar oder das Cubanito verleihen dem Kwartier an lauen Sommerabenden südländisches Flair und auch die Restaurants bieten jede Menge Außengastronomie an. Neue Bars und Clubs gehören ebenso zum Erscheinungsbild wie die „Alteingesessenen“: Ein letztes Bier lässt sich so gerne im Blue Shell genießen, das die Türen noch geöffnet hat, wenn in den anderen Kneipen bereits das Licht ausgeht. Der Prime Club zählt bei seinen Fans zu einem der schönsten Konzertstätten der Domstadt. Unbekanntere Bands sind eher im MTC zu finden. Für Brit Pop und Indie-Musik ist der Rose Club zuständig. Die eher dunkleren Gestalten treibt es eher ins LaLic am Rathenauplatz – seit jeher von der Gothic-Szene heiß geliebt. Lustige Studentenparties werden gerne in der Roonburg gefeiert und gleich nebenan lockt das Hellers mit einem leckeren Kölsch. Das lässt sich aber auch in Gilberts Pinte genießen und eine Einkehr bei Oma Kleinmann lohnt sich immer.

Auch einer der schönsten Biergärten befindet sich im Studentenviertel. Der ist direkt auf dem Rathenauplatz und von dort lassen sich prima die Boule-Spieler beobachten, die Sommer für Sommer den Platz bevölkern. In der Nähe des Rathenauplatzes befindet sich auch die Synagoge der jüdischen Gemeinde, die ab 1958 nach den Zerstörungen in der Pogromnacht an gleicher Stelle wieder aufgebaut wurde.

Wer mal nicht in der Mensa Speisen möchte, kann seinen Gaumen einmal etwa im Bagutta verwöhnen. Nicht nur fürs Essen ist das Taco Loco mit seinen leckeren Daiquiris bekannt und neue Geschmackserlebnisse hat das Kwartier Lateng zu bieten: So gibt es im Pachamama peruanische Küche zu annehmbaren Preisen, afrikanisch geht es im Café Tuba zu. Leckere Crepes werden im Engelbät zubereitet. Und die Kyffhäuser Straße ist nicht nur wegen seiner Bars bekannt: hier gibt es zahlreiche Dönerbuden, an denen es sich gut schmecken lässt.
Zum Shoppen laden einige kleinere Jungdesigner ein, für jeden Spielekenner ein Muss ist das Spielbrett und der Pattevugel. Und natürlich laden im Studentenviertel jede Menge Bücherläden zum Stöbern ein.

Nachts amüsieren sich hier die Studenten, aber am nächten Morgen laden wieder die kleinen Geschäfte zum Bummeln ein. So gibt es hier einige Bekleidungsläden, die nicht alltägliche Mode anbieten. Aber auch Kitsch und schönen Krimskrams findet man hier. Ungewöhnliche und ideenreiche Spielgeräte für den nicht alltäglichen Freizeitsport werden angeboten und natürlich Bücher, die dürfen für die Studenten hier nciht fehlen. Wichtig auch für die radelnden Studenten: Fahrradläden bieten hier ihre Reparaturdienste an.

Und auch kulturell hat das Kwartier Lateng, das wegen seiner Nähe zur Universität in Anspielung auf das Pariser "Quartier Latin" so heißt, einiges zu bieten. Kleine freie Privattheater, wie beispielsweise die Filmdose oder das Eifelturm-Theater befinden sich hier.

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