Der Eigelstein

Der Eigelstein ist ein urkölsches Veedel. Im besten Sinne. Wer kölsche Lebenslust und rheinischen Frohsinn live und hautnah erleben möchte, kommt an einem Besuch des kölschesten aller Veedel nicht vorbei.

Am Eigelstein es Musik

Es ist ein Stadtteil, in dem das "Kölsche Hätz" schon immer schneller schlug: Der Eigelstein. Die ehemaligen römischen Heerstraße zeichnet sich durch eine Vielzahl an Brauhäusern und Kneipen aus. Bei Halvem Hahn, Bier und kölscher Musik pulsiert das kölsche Veedelsleben, das die "De Räuber" in einem eigens für den Eigelstein komponierten Song beschreiben - "Am Eigelstein es Musik" ist ein kölscher Klassiker und Dauerbrenner im Kölner Karneval.

Unbeeindruckt von all dem Trubel wacht seit über hundert Jahren der "Kölsche Boor" an der Eigelsteintorburg - eines der drei verbliebenen mittelalterlichen Stadttore. Der Eigelstein ohne Eigelsteintorburg? Das wäre wie Köln ohne Dom!

 

Die beliebtesten Brauereien und Kneipen

  • Weinhaus Vogel - Gemütlich, rustikale Gaststätte mit Kölsch-Flair
  • Em Kölscher Boor - Brauhaus mit kölschen Spezialitäten
  • Lapidarium - Beliebte Fußballkneipe direkt an der Eigelsteintorburg
  • Anno Pief - Kölsch auf ausrangierten Kirchenbänken trinken
  • Durst - Viel Bier und eine irre Auswahl an Hochprozentigem

Brauhausführung am Eigelstein buchen

 

Schon gewusst?

  • Im Eigelstein lebte der erste erwähnte Brauer der Domstadt, Ezelin der Bruer. Außerdem waren hier Kölsche Originale wie der beliebte Orgelspieler "Orgels Palm" und der unersättliche "Fressklötsch" zuhause.
  • Gerade mal 2,56 Meter breit ist Kölns schmalstes Haus am Eigelstein 115.
  • Der "Stavenhof" (kölsch: "Stüverhoff") galt in den 60er Jahren als berühmt-berüchtigtes Rotlichtmilieu.
  • Dunkelbier trinken? In Köln tabu. Außer im Weinhaus Vogel: Hier gilt das selbstproduzierte "Hopfenblut" als Spezialität.
  • "Klein Istabul" - so nennen die Kölner die Weidengasse wegen ihrer überwiegend türkischen Bevölkerung.
  • Im Eigelstein findet seit 1976 das älteste Straßenfest Kölns statt.

 

Adler oder Eichel: Mythos Eigelstein

Woher kommt eigentlich der Name Eigelstein? Nun, da gibt es zwei Varianten. Seit Generationen wird überliefert, dass die alten Römer einst eine steinerne Säule am Eigelstein aufgestellten, die ein Adler zierte. Vom lateinischen "Aquila", zu deutsch "Adler", soll sich der Begriff "Eigel" ableiten.

"Falsch!", sagt Marion Euskirchen vom Römisch-Germanischen Museum. Der Name "Eigelstein" weise auf einen steinernen römischen Pinienzapfen hin, der traditionell Hausdächer zierte. Diese bemalten Zapfen sahen für die Einheimischen wie Eicheln aus. Aus den Eicheln wurden der "Eigel". Bildergalerie: Der Eigelstein früher

 

Der Eigelstein in Bildern

 

Der Eigelstein: Auf der Karte

Der Eigelstein ist eine Straße des Stadtteils Altstadt-Nord, die von der Turiner Straße bis zum Ebertplatz verläuft. Der Eigelstein bildet die zentrale Achse des nach ihm benannten Eigelstein-Viertels. 

 

 

 

 

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