Haus- und Grundbesitzer fordern:

Polizei soll Partyvolk vom Brüsseler Platz vertreiben

Da sich das Problem um den nächtlichen Lärm am Brüsseler Platz noch immer nicht gelöst hat, fordert der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein nun, den Platz zu einer Grünfläche zu erklären. Dann könnte er nötigenfalls von der Polizei geräumt werden.

Nach wie vor ist der Brüsseler Platz im Belgischen Viertel an Sommerabenden ein beliebter Treffpunkt für junge Leute. Da die Anwohner sich zunehmend über den Lärm zu später Stunde beschweren und bisherige Maßnahmen, wie "Flutlicht" und "Kiosk-Bier-Verbot", erfolglos blieben, fordert der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein nun den Vorplatz der Sankt Michael Kirche zu einer Grünfläche zu erklären.

Für Grünflächen gelten andere Bestimmungen als für den städtischen Straßenraum. Für den Brüsseler Platz bedeutet das konkret, dass Auflagen der Stadt zur Räumung des Platzes ab einer bestimmten Uhrzeit mit Hilfe der Polizei durchgesetzt und Verstöße bestraft werden könnten.

Toleranz statt Totenstille

Mit der Idee orientiert sich der Kölner Haus- und Grundbesitzer Verein an der Hauptstadt: Die Admiralbrücke zwischen Kreuzberg und Friedrichshain ist beliebt bei den Berliner Nachtschwärmern, was bei den Anwohnern auf Unmut stößt. Zwar ist sie nach wie vor Anlaufstelle, doch läuft es dort wesentlich gemäßigter ab, seitdem die Polizei vermehrte Präsenz zeigt.

Auch der Haus- und Grundbesitzerverein wolle die jungen Leute nicht vollends vertreiben und dem Brüsseler Platz so das Leben nehmen, stattdessen fordert er Rücksichtnahme und etwas mehr Respekt. (Foto: www.bilderbuch-koeln.de)

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Haus- und Grundbesitzer fordern:
Polizei soll Partyvolk vom Brüsseler Platz vertreiben
Da sich das Problem um den nächtlichen Lärm am Brüsseler Platz noch immer nicht gelöst hat, fordert der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein nun, den Platz zu einer Grünfläche zu erklären. Dann könnte er nötigenfalls von der Polizei geräumt werden.
http://www.koeln.de/veedel/koelsche_veedel/belgisches_viertel/polizei_soll_partyvolk_vom_bruesseler_platz_vertreiben_470647.html
http://www.koeln.de/files/koeln/brux225_0.jpg

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Kommentare

Ich finde es eine

Ich finde es eine Unverschämtheit der arbeitenden Bevölkerung bei der um 5-6 Uhr der Wecker klingelt die Nachtruhe zu stehlen, bis morgens Party zu machen um sich dann in Ruhe ins Bett zu legen um den Tag zu verschlafen.In welcher Welt leben wir das 70-80 jährige Bewohner die weit über 40 Jahre dort leben beschimpft werden sie sollen doch ausziehen. Was bilden sich diese jungen Menschen ein? Ich war auch mal jung, habe viel Party gemacht, aber Respekt hatte ich immer vor anderen. Und gewußt WO man feiern kann ohne andere zu belästigen war uns damals auch klar. Leider kann man das heutzutage nicht mehr erwarten. Aber ein Trost an alle die momentan leiden: irgendwann werden auch diese Menschen alt und hoffentlich gibt es dann auch junge Menschen die lautstark Party machen und ihnen dann anbieten doch auszuziehen. Wie respektlos sind doch viele Menschen!! Zum kotzen! Da wird am Aachener Weiher gebaut, aber nein, es ist schöner Anwohner zu stören um sich daran zu erfreuen wenn die dann aggressiv werden. Traurig traurig

Da uns die Amis seit dem

Da uns die Amis seit dem Affentheater um den Tod von Bin Laden als "Käse fressende Kapitulations-Affen" bezeichnen, könnten wir doch auch mit Harzer Roller schmeißen. Also nur damit es nicht zu einer extremen Bevorzugung der Stinkbombenhersteller kommt. Nachher entstehen da wieder böse Konzerne.

Leute kauft

Leute kauft Stinkbomben-Aktien! Die Abverkäufe von Stinkbomben steigen demnächst ins Astronomische :-)

ich kann die anwohner

ich kann die anwohner verstehen und finde das partyfolk mehr als rücksichtslos. ja man hört ja immer: wenn man in der innenstadt wohnt muss man diesen lärm abkönnen! Hä? gelten hier andere gesetze?
ich empfehle stinkbomben gegen das partyfolk. ist für alle ein paar tage unangenehm, doch als anwohner kann man die fenster schließen.
und das der wert der häuser sinkt ist richtig! wer will dort schon wohnen? das partyfolk sicher nicht. die wohnen in einer ruhigen ecke, damit sie nach der party und der sauferei in ruhe schlafen können.

Klasse, einen

Klasse, einen Stinkbombenschlacht. Grüne Spießer gegen Partyfolk. Das wird lustig. Decke mich schon mal ein.

...da kriegt jemand das

...da kriegt jemand das kalte Kotzen ob meiner Ausführung *schmunzel*
Dabei habe ich lediglich jene Argumentation wiederholt, die mir Leute, die heutzutage am Brüsseler wohnen, vorhielten als die noch jung waren und ich seinerzeit der schon etwas Lebenserfahrenere.
Was freue ich mich doch über solche Reaktionen *grins*
Ich empfehle den täglichen Genuss von Johanniskraut-Tee! Nach vier Wochen macht der so wunderbar gelassen...

Mensch, Leute, es geht hier

Mensch, Leute, es geht hier doch weder um ein vermeintliches Image der Stadt, das es (warum überhaupt?) zu bewahren gilt, noch um Politik noch um Spießigkeit oder sonst was, sondern ganz einfach um A C H T U N G vor dem Anderen (hier: die Anwohner, die willentlich um ihre Nachtruhe gebracht werden)! Ist das denn so schwer zu verstehen?!

Hey, Kaspar, ich hätte da

Hey, Kaspar, ich hätte da einen Vorschlag: Warum ziehst Du mit Deiner lärmenden Meute nicht einfach selbst nach Widdersdorf? Auf dem katholischen Friedhof würdet ihr bestimmt niemanden stören.

Und da ich wette, dass Du auch in ein paar Jahren zum "Neospießer" wirst, bist Du dort doch schon an der richtigen Adresse!

(Psst! Hör mal, kleiner Tipp für Dich, aber nicht weitersagen: Ein "Anarchie-A" aus Salzteig" kommt besonders gut an Deiner Tür! Nur für den Fall, dass Du dich doch mal schämen solltest...)

So sindse, die Belgier: Als

So sindse, die Belgier: Als Studenten selbst da sitzen, saufen und Krach schlagen, anschließend vom Manager-Gehalt mondäne Stadtwohnung da kaufen und trotz Turnschuhen, betont jugendlichem Auftreten und Manufaktum-Katalog merken, dass sie altern und den Krach nicht mehr mögen. Neospießer. Sollen sie doch nach Widdersdorf ziehen und sich ein Salzteigschild an die Tür pappen.

Jaja, des nachts auf dem

Jaja, des nachts auf dem Brüsseler wie wild rumkrakeelen und die Anwohner zum Wahnsinn treiben, und dann morgens ins eigene stille Kämmerlein zurückkehren und ganz genüsslich in aller Ruhe ausschlafen bis in die Puppen! Ich kriege das blanke Kotzen vor so viel Respektlosigkeit!

Wer sich in dem Nimbus

Wer sich in dem Nimbus rühmt in einer fröhlichen, feierlaunigen, lebendigen und offenherzigen Stadt zu leben, die Zeichen dieser Attribute aber nicht ertragen kann, der sollte darüber nachdenken entweder nach Rodenkirchen (= Düsseldorf für Kölner) oder ganz aus Köln wegzuziehen.
Ein bissel so und ein bissel so; das funktionierte noch nie. Es wird immer welche geben, denen es auch dann noch nicht ruhug genug ist, wenn die Lautstärke gemäßigt wird und die machen weiter.
Am Ende ist der Platz dann nachher doch tot.
Oder es setzt die Produktion von Trotzlärm ein, was zu härteren Maßnahmen berechtigt, die dann wiederum dazu führen, dass am Ende der Platz doch tot ist.

Ich zieh ja auch nicht neben eine Kneipe, wenn ich die Geräusche nicht ertragen kann. Wer dies trotzdem so macht und die Geräuschkulisse nicht ertragen kann, der macht das meiner Meinung nach wohlwissend und vielleicht auch mit der Absicht sich für seine Frustkanalisierung eine "Berechtigung" zu verschaffen.

Die Wohnungen rund um den

Die Wohnungen rund um den Platz enteignen und in Studentenwohnheime umwandeln. Dann gäbe es keine Beschwerden mehr und die Stadt Köln hätte einen echten Mehrwert!

ja nur sind es sicher nicht

ja nur sind es sicher nicht die studenten, die unsere stadt am "kacken" halten. sondern eben die manager wie wir die hier geld lassen und dafür sorgen, dass die stadt in der lage euren dreck nach dem grillen zu entsorgen. doch da sieht man wieder wo es hängt. an der erziehung im elternhaus. da ist wohl die sozialisierung völlig fehlgeschlagen.

Er gibt sich weltoffen,

Er gibt sich weltoffen, ökologisch, sozial und multikulti. Wenn man aber dem besser verdienenden, links redenden und rechts lebenden Grünen die Nachtruhe versaut, wird er ganz schnell ganz spießig.
Dann hat er auch keine Hemmungen, nach den staatlichen Ordnungskräften zu rufen, die er sonst lieber im Steinhagel der autonomen Horden sieht.

Wenn man jede Nacht die Ruhe

Wenn man jede Nacht die Ruhe versaut, wird über kurz oder lang jeder Anwohner spießig, glaube ich.

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