Einsturzunglück an der Severinstraße

Kaiserin-Augusta-Schüler dürfen in ihre Schule zurück

Nach dem Einsturz des Stadtarchivs an der Severinstraße wurden aus Sicherheitsgründen die umliegenden Gebäude geräumt. Nun dürfen die Schüler der Kaiserin-Augusta-Schule in ihre Schule zurückkehren. Schuldezernentin Dr. Agnes Klein: "Der Sicherheit der Schüler wird höchste Priorität eingeräumt."

Die Schüler, die nach dem Einsturzunglück notdürftig in die Räumlichkeiten der Fachhochschule Köln in der Claudiusstraße 1 und der Mainzer Straße 5 in der Kölner Südstadt umgezogen waren, können ihre Schule ab kommendem Montag, dem 30.03.2009 wieder regulär besuchen. "Der Schulbetrieb wird dann wieder normal stattfinden", so ein Sprecher der Stadt Köln gegenüber Koeln.de.

Schuldezernentin Dr. Agnes Klein betont, der Sicherheit der Schülerinnen und Schüler werde höchste Priorität eingeräumt: „Ich will durch Bestätigung der Gutachter sicher gehen, dass sowohl was die Statik des Gebäudes angeht, als auch was die Tragfähigkeit des Untergrundes angeht, der Sicherheit Vorrang gegeben wird. Genau gleiches gilt selbstverständlich für die Schule für Sehbehinderte des LVR.“   

Unmittelbar nach der Katastrophe hatte die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln für die betroffenen Schulen - neben dem Kaiserin-Augusta-Schule sind auch das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium und die Schule für Sehbehinderte des Landschaftsverbandes Rheinland betroffen - je zwei Gutachten in Auftrag gegeben. Das Ergebnis der Untersuchungen: die KAS ist sicher!

Der staatlich anerkannte Sachverständige sieht allerdings dennoch Handlungsbedarf: Zwar entspreche die Tragfähigkeit des Bodens an den untersuchten Stellen der stadtweiten Tragfähigkeit. Zur Sicherheit empfiehlt er dennoch, ein Setzungsmessprogramm zu installieren, mit dessen Hilfe sich Bewegungen des Untergrundes zeitnah feststellen lassen. Gegebenenfalls seien dann weitere Sicherungsmaßnahmen einzuleiten.

Aktuell vorhandene Risse im Gebäude wurden zwar als ungefährliche Altschaden eingestuft, werden aber dennoch in den kommenden Monaten weiter beobachtet. Einzig die Turnhalle der Schule darf aus Sicherheitsgründen erst einmal nicht benutzt werden: Einer der Altschäden sei so gravierend, dass er erst einmal behoben werden müsse.

"Unter der Prämisse der Empfehlung der Gutachter und deren Untersuchungsergebnisse zeichnet sich erfreulicherweise ab, dass wir beiden Schulen die Rückkkehr in ihr Schulgebäude empfehlen können", so Agnes Klein. Damit könne die provisorische Auslagerung der KAS beendet werden.

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