Kein neuer Betreiber in Sicht
Droht "Schmitze Bud" der Abriss?
Seit 1898 existiert die Imbissbude an der Endhaltetselle der Stadtbahnlinie 9 in Köln-Rath in unmittelbarer Nähe zum Königsforst. Seit jeher trafen sich dort Ausflügler auf ihrem Weg ins Grüne. Sorichtig bekannt wurde der Kiosk im Osten der Domstadt nach dem Krieg, als die Familie Schmitz den Betrieb übernahm: Die so genannte "Schmitze Bud" avancierte zum Top-Radlertreff, von dem auch noch heute die Radfahrer Kölns auf ihre Touren rund um die Stadt starten. Doch das Ende scheint nahe - der "Schmitze Bud" droht der Abriss.
Ende 2007 musste die letzte Betreiberin des Kioskes, Marita Wimmer, aus gesundheitlichen Gründen nach 25 Jahren schließen. Seitdem steht der Bau leer und gammelt vor sich hin - ein neuer Betreiber ist bislang noch nicht gefunden worden. Da der Platz, auf dem der Kiosk steht, neu gestaltet werden soll, kommt nach einer Entscheidung der Bezirksvertretung auch ein Abriss der Traditionsimbissbude in Frage.
Dagegen hat sich eine Bürgerinitiative unter dem Motto "Rettet die Schmitzebud!" stark gemacht, die für einen Erhalt des Imbisses einsetzt. Unter www.schmitzebuedchen.de informiert die Initiative über den beliebten Radlertreffpunkt.
(Erstellt am 21. Oktober 2008 - 14:23 Uhr; aktualisiert 31. Oktober 2008 - 16:34 Uhr)
Schon gelesen?
Vorheriger Artikel: Kölner Radsportidol Rolf Wolfshohl wird 70









Kommentar hinzufügen