Der Stadtbezirk Kalk stellt sich vor

Der Multi-Kulti-Stadtteil

Der Stadtbezirk Kalk erstreckt sich im rechtsrheinischen Stadtgebiet von Deutz bis zum Königsforst. Zum Stadtbezirk Kalk gehören neun Stadtteile mit einer Gesamtfläche von 3.823 Hektar und 107.036 Einwohnern. Der Name dieses Kölner Stadtbezirks wurde zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als im Jahre 1003 der Kölner Erzbischof Heribert der von ihm gegründeten Benediktinerabtei eine ländliche Ansiedlung, nämlich den Hof Kalk, übertrug.
      
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts siedelten sich in Kalk zahlreiche Industrie-Unternehmen und Fabriken an. Große Baulandreserven und niedrige Grundstückspreise machten Kalk zum attraktiven Standort.

Die vielfältigen Industriebauten aus der Gründerzeit zeugen heute noch von dieser rasanten Entwicklung. So erhielt Kalk bereits 1877 Stadtrechte. Allerdings fasste das expandierende Köln mit der Eingemeindung von Deutz 1888 auch auf der rechten Rheinseite Fuß. Somit wurde Kalk zur direkten Nachbargemeinde und schließlich 1910 ein Teil von Köln.

Akzente im Stadtbezirk

Motoren- und Anlagenbau Deutz AG, Gesundheitsmuseum in Merheim, Gewerbe- und Handwerkerhof, Rechtsrheinisches Technologiezentrum, Merheimer Heide, Staatswald Königsforst.

Die "Kalker Kapelle" (die erste Kapelle für das bekannte Vesperbild von 1420 entstand nach der Pest von 1665/88) macht Kalk noch heute zum Wallfahrtsort für zahlreiche Pilger. (Foto: Bilderbuch Köln)
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