Der Kölner Dom
Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen Kölns und der Mittelpunkt der Stadt. Hier liegen der Hauptbahnhof und die größten Museen der Stadt, südlich beginnt die Altstadt, südwestlich beginnt das große Einkaufsviertel mit Hohe Straße und Schildergasse.
Geschichte
Schon im vierten Jahrhundert stand auf der Stelle des heutigen Domes ein christlicher Sakralbau. Der erste Kirchenbau, dessen Aussehen bekannt ist, war der 870 vollendete karolingische Dom. Dieses Bauwerk wurde im Osten ergänzt durch Kirche St. Maria ad gradus. Nachdem die Reliquien der Heiligen Drei Könige durch Erzbischof Rainald von Dassel 1164 von Mailand nach Köln gebracht worden waren, war der Dom nicht mehr nur Amtskirche des Kölner Erzbischofs.
Bildergalerie: Der Kölner Dom
Mit einem Schlag wurde der Dom eine der bedeutendsten Wallfahrtskirchen
Europas, für die eine andere architektonische Form notwendig war. Daher
entschlossen sich die Kölner zu einem monumentalen Neubau im Stil der
französischen Gotik. Dieser Baustil trat damit seinen Siegeszug durch
Europa an. Der Grundstein des heutigen Kölner Doms wurde 1248 von
Erzbischof Konrad von Hochstaden unter gelegt. Meister Gerhard entwarf
den Bau in starker Anlehnung an die Kathedralen von Amiens, Paris und
Straßburg.
1841 gründeten Kölner Bürger auf Veranlassung von König Friedrich Wilhem IV. den "Zentralen-Dombau-Verein" und schon 1842 legte der preusische König den Grundstein für den Weiterbau des Bauwerks. Keine 40 Jahre später - im Jahr 1880 - war die Kathedrale mit Hilfe moderner Technik vollendet. Der Dom galt als nationales Denkmal und sollte die deutschen Katholiken mit dem staatstragenden preußischen Protestantismus aussöhnen.
1943 erlebte der Dom, getroffen von britischen Bomben, seine schwersten Stunden. Das Bauwerk hielt den Erschütterungen stand, nach dem Krieg mussten aber etliche Schäden repariert werden.
Daten
- fünfschiffiger gotischer Kirchbau mit Umgangschor und Kapellenkranz
-
monumentale Westfassade mit zwei Türmen.
- Nordturm mit 157,38 Metern Höhe; er war damals das höchste Bauwerk der Erde
- Mittelschiff mit 119 Metern Länge und 45,19 Metern Breite; Seitenschiff mit 15,21 m Breite
- Fenster mit 10.000 Quadratmetern Fläche
- Platz für 20.000 Personen
- Baukosten nach heutigem Wert: rund 10 Milliarden Euro
Kunstschätze
- Gerokreuz (um 970)
- Dreikönigsschrein von Nikolaus von Verdun ( 1181-1220)
- Triptychon "Altar der Stadtpatrone" von Stephan Lochner (um 1440)
- Teppiche von Peter Paul Rubens (1640)
- Mailänder Madonna (um 1290)
Öffnungszeiten
November - April 06:00 Uhr - 19:30 Uhr
Mai - Oktober 06:00 Uhr - 22:00 Uhr
Führungen
Das Domforum bietet verschiedene Führungen durch den Kölner Dom für Erwachsene und Kinder an. Eine Übersicht mit Terminen erhalten Sie unter auf den Seiten von www.koelner-dom.de
Zentral-Dombau-Verein
Der Zentral-Dombau-Verein von 1842 hat sich zur Aufgabe gemacht, "an der Erhaltung und den Fortbau der katholischen Kathedral-Domkirche in Köln nach dem ursprünglichen Plane tätig mitzuwirken" - so Paragraph 1 des ZDV-Statuts. Der Verein zählt inzwischen über 11.000 Mitglieder, die sich aktiv um den Dom verdient machen.
Weitere Informatioen zum ZDV finden Sie unter: www.zdv.de











iPartment - Businesswohnen auf Zeit in der Kölner Innenstadt

