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#urbanCGN soll noch mehr Touristen locken

Redkord: Fast 6 Mio. Übernachtungen in Köln

Die 6-Millionen-Grenze wurde nicht geknackt, trotzdem war 2015 mit 5,98 Millionen Übernachtungen ein Rekordjahr. „Bei Anlässen für einen Besuch in Köln können wir aus dem Vollen schöpfen“, sagte ein zufriedener Josef Sommer. Am Freitag stellte der Geschäftsführer von Kölntourismus die Jahresbilanz vor.

5,98 Millionen Übernachtungen – das sind 4,3 Prozent mehr als 2014. Für die Stadt besonders wichtig: Die Touristen (das sind Freizeitreisende ebenso wie Geschäftsleute) sorgten für einen Bruttoumsatz von 6,6 Milliarden Euro – über Steuern und Abgaben fließen davon 130 bis 180 Millionen in die Stadtkasse. Und wichtig für die Hotellerie: Dank eines Durchschnittspreises von 80 Euro pro Übernachtung konnten sie den Ertrag pro Zimmer um fast 20 Prozent steigern. Aktuell bietet Kölns Hotellerie 31.000 Betten an, Sommer sieht hier noch Ausbaumöglichkeiten.

Deutsche machten mit zwei Dritteln den Großteil der Besucher aus (3,9 Millionen, plus 3,2 Prozent), traditionell gefolgt von Briten (256.941, plus 5,8 Prozent), US-Amerikanern (193.721, plus 11,3 Prozent) und Niederländern (173.134, plus 0,3 Prozent). Aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung ging die Zahl der Russen um ein Drittel auf 43.121 zurück.

Lokführerstreik und Pariser Attentate dämpften das Geschäft

Der Mai fiel wegen der Lokführerstreiks schlechter aus als gewohnt, hier wurde vor allem auf Städtereisen verzichtet. Der August erwies sich dagegen mit fast 600.000 Übernachtungen als der beste August in der Statistikgeschichte. Nach dem Attentat in Paris im Dezember kamen vor allem aus Frankreich und Belgien weniger Besucher.

Ob die Kölner Silvesterereignisse Auswirkungen auf den Besuch von Karneval hatten, konnte Sommer nicht sagen. Hierzu lägen noch keine Zahlen vor. Es habe zwar 500 Anfragen von Reiseveranstaltern zur Sicherheitslage gegeben, aber „erstaunlich wenig Stornierungen". Die „gefühlt geringere" Besucherzahl sei sicher auch auf das schlechte Wetter zurückzuführen.  

Neben dem kulturellen Angebot und Ereignissen wie Karneval, Kölner Lichter oder Weihnachtsmärkten waren Messen, Kongresse und andere Geschäftstreffen ein wichtiger Faktor. Die Zahl der Veranstaltungen stieg um 5 Prozent auf 47.900, die Zahl der Teilnehmer um 3 Prozent auf 3,76 Millionen. Die meisten Veranstalter waren Banken und Versicherungen, danach kamen Pharma-Unternehmen.

Fotostrecke: Der Kölner Dom

Um neue Zielgruppen zu erreichen, hat Kölntourismus den Hashtag #urbanCGN gestartet. Er soll den Themenschwerpunkt der Jahre 2015 und 2016 vermitteln: „cologne urban lifestyle“. Dazu Veranstaltungen zu Design, Mode, Urban Art, Musikkultur, Kunstszene und Festivals. Lokale „Cracks“ sollen durch die Szene führen und dabei das zeigen, was gerade aktuell ist (und manchmal selbst die Kölner nicht kennen). Bei dem auf drei Jahre angelegte Pilotprojekt arbeiten die Kölner mit Tourismus NRW und Düsseldorf zusammen. (js)

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