In Westhoven, schräg gegenüber dem Weißer Rheinbogen, findet sich einer der beschaulichsten Flecken des Kölner Rheinufers. Die romanische Nikolauskapelle wurde Anfang des 12. Jahrhunderts erbaut und ist damit deutlich älter als der Dom.
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Das Grabungsfeld unter St. Severin wird völlig zu Recht als das spektakulärste ganz Kölns gehandelt. Die labyrinthische, dreischiffige Krypta mit ihrer angeschlossenen archäologischen Zone dokumentiert eine beinahe lückenlose Geschichte von zweitausend Jahren Totenverehrung und Begräbniskult.
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Wer dieses kleine Portal an der Plektrudengasse durchschreitet, wandelt auf königlichen Spuren. Denn es ist auf das Engste verbunden mit dem wohl wichtigsten Ereignis der Kölner Stadtgeschichte: der Überführung der Gebeine von Kaspar, Melchior und Balthasar.
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Jeder kennt sie, jene ausgedehnte Grünfläche, die sich entlang dem Rhein von Deutz über Poll bis nach Westhoven erstreckt. Drei Brücken verbindet sie miteinander, im Norden die Severins‑, zentral die Süd- und gen Süden die Rodenkirchener Autobahnbrücke.
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Das Trainingsgelände der FC-Profis ist ein echter Insider-Treff. Am Decksteiner Weiher laufen jene auf, deren Leidenschaft – und Zeitbudget! – über die Eventkultur des Rheinenergiestadions hinausgeht.
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Vor allem am Wochenende heißt es vor dem Schokoladenmuseum im Rheinauhafen: Stau, warten, Schlange stehen. Und das Gleiche gilt dann noch einmal für jene, die ein Wäffelchen vom berühmten Schokobrunnen erhaschen wollen.
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Dreißig Meter lang ist er, 7,60 Meter breit, und an seiner höchsten Stelle erreicht er stolze 9,58 Meter – der Hansasaal gilt als das Kernstück des Historischen Kölner Rathauses. Im Zweiten Weltkrieg völlig ausgebrannt, musste der um 1330 errichtete Raum aufwendig rekonstruiert werden.
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Einst war der Stavenhof so verrufen, dass man ihn sogar als Kneipennamen verschmähte. Peter Baum, um 1920 Präsident der Cölner Brauer-Corporation, war jedenfalls nicht mehr glücklich mit seinem »Stavenbräu« auf dem Eigelstein.
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Äußerlich macht er nicht viel her, dieser Bunker aus dem Jahr 1942. Mit der Fassadenfront und der Höhe eingepasst in die Zeile der Häuser, unterscheidet er sich von diesen nur durch seine Fensterlosigkeit. Aber wie so oft in Köln ist es weniger die Architektur als die Geschichte des Ortes, die ihn interessant macht.
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Das Martinsviertel wurde im Zweiten Weltkrieg zu 90 Prozent zerstört. Mit dem Stapelhäuschen steht am Fischmarkt (Nr. 1–3) aber immerhin ein Gebäude, das nur »mittelschwere Schäden« aufwies, dessen Originalzustand also recht problemlos wiederhergestellt werden konnte.
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