Das Büdchen-Mosaik
Kiosk ist Kult. Das gilt vor allem für das ehemalige Büdchen von
Heinrich Reintges, in den 50ern mit eigenen Händen gezimmert. Zwar wurde sein Verkaufsstand 1997 abgerissen, die Erinnerung aber bleibt. Ein in den Boden eingelassenes Mosaik gedenkt dem damaligen Holzverschlag.
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Die Grinköpfe
Steinerne Grimassen mit Zentimeter langen Stoßzähnen zieren zahlreiche Hauswände in der Kölner Altstadt. Über den Ursprung der angeblichen Schandmasken kursieren verschiedene Legenden - tatsächlich verbirgt sich hinter den Grinköpfen aber etwas ganz anderes.
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Das Eifeltor
Im Kölner Süden liegt Deutschlands größter Umschlagplatz: Das
Eifeltor. Sechs kolossale Schienenfahrzeuge leisten hier rund um die Uhr
Schwerstarbeit, denn sie laden die gigantischen Container auf die Züge,
die sie von Klettenberg aus nach ganz Europa bugsieren.
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111 Orte
Er lehnt stocksteif an der Ulrepforte und hält ein Nickerchen - der müde
Funk. Dort bewacht er das Quartier des Karnevalscorps "Rote Funken". Die
Bronzestatue stellt allerdings nicht, wie oft vermutet ein Mitglied der
preußischen Armee dar, sondern einen Stadtsoldaten.
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Die "Zitronenpresse" von Riehl
Aufsehen erregte der erste moderne Kirchenneubau in Köln schon in der Planungsphase aufgrund seiner ungewöhnlichen Architektur: St. Engelbert heißt im Volksmund "Zitronenpresse". Doch zum
Mythos wurde vor allem die legendäre Predigt, die Kardinal Frings Silvester 1946 hier hielt - die Geburtsstunde des "Fringsens".
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Baldachin, Altar und Schifferleuchte
Die schönste Rheinterrasse der Domstadt liegt in Köln-Weiß an der
Kirche St. Georg. Sie ist überdacht und
sonnendurchflutet und lädt auch an diesem Wochenende mit einer rund 30
mal 6 Metern großen Fläche zum Genießen der ersten Sonnenstrahlen ein.
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Albertus Magnus
Albertus Magnus kam viel rum in seinem Leben. Er hat in Venedig gelebt,
in Paris und Bologna studiert und in Straßburg gelehrt. Und in Köln. Hier leitete er einen
Orden, gründete die Universität und verfasste zahlreiche
Schriften bis er 1280 verstarb. Seine letzte Ruhe findet er in der
Krypta von Sankt Andreas.
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Das Schiffswrack
Ein Blickfang ist es allemal, doch dass sich hinter den
Schiffsüberresten, die an der Eigelsteintorburg prangen, auch eine tragische
Geschichte verbirgt, wissen die wenigsten. Diese ereignete sich im
ersten Weltkrieg und veranlasst den Oberbürgermeister und Mitglieder der Fregatte
Köln noch heute, einmal jährlich am Schiffswrack einen Kranz
niederzulegen.
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Millionenallee auf Melaten
Sie ist die wohl luxuriöseste Todesstätte Kölns - die
Millionenallee auf dem Melatenfriedhof. Pompöse und
kostspielige Gräber schmücken den berühmten Friedhofspfad. Und wer genau
hinschaut, entdeckt sogar Tünnes, Schäl und andere Figuren aus dem
Hänneschentheater, die sich am Grabe ihres Erfinders
Christoph Winters tummeln.
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Kaffee vor "The Kitchen"
Im Stil von Louis XVI. einen Kaffee trinken? Das weckt eher den Gedanken an Versailles als an die Kölner Innenstadt. Aber der Van-Dyck-Salon zwischen Gaffel-Brauhaus und Mac Donald's am Hauptbahnhof macht genau das auch für den Rheinländer möglich. Perfekt, wenn man an einem trüben Sonntag in eine andere Welt abtauchen möchte.
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