Weiberfastnacht
Veränderter Zugweg für Jan und Griet
Um die Sicherheit für die Karnevalisten zu verbessern, muss der Festumzug nach dem Historienspiel "Jan und Griet" von der Severinsstraße auf die parallel verlaufende Achterstraße umgeleitet werden. Zum Ausgleich dürfen die Jecken dann über die Schildergasse, Krebsgasse, Glockengasse und Brückenstraße zum Alter Markt ziehen.
Sicherheitslücken wie in Duisburg darf es in Köln nicht geben. Deswegen muss der Traditionsumzug "Jan und Griet" auf eine andere Strecke ausweichen. Bislang liefen die Zugteilnehmer vom Clodwigplatz ausgehend über den Severinskirchplatz zwischen Bühne und Publikum entlang. Um die rund 25 Gruppen samt Pferde und Wagen durch das Nadelöhr zu schleusen, musste sogar das Bühnenprogramm unterbrochen werden.
Abhilfe schafft ein neuer Zugweg, der das Reiterkorps über eine Parallelstraße der Severinsstraße, die Achterstraße, führt. Außerdem entschlossen sich Veranstalter die Bühne auf die andere Seite des Kirchplatzes vor die Gasse "Severinskloster" zu verlegen. Auf diese Weise entstünden breitere Fluchtwege, mehr Platz für die Zuschauer und eine bessere Sicht auf die Fringsstroß.
Um den Kölner einen Ausgleich zu schaffen, darf der Zug nach queren der Augustiner Straße an der Galeria Kaufhof, über die Schildergasse, Krebsgasse, Glockengasse und Brückenstraßen zum Denkmal von Jan von Werth am Alter Markt ziehen, verspricht Robert Kilp der Leiter des Kölner Ordnungsamtes. Damit bietet die Stadt den Schaulustigen in der Innenstadt mehr Platz, um Bützje, Kamelle und Strüßje entgegen zunehmen.
Weitere Infos zum Historischen Spiel und dem Festumzug von Jan und Griet gibt es in den Highlights unseres Karnevalsspecials.
(Erstellt am 1. Februar 2012 - 11:15 Uhr; aktualisiert 1. Februar 2012 - 17:03 Uhr)
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