18. Februar 2012
Geisterzug (abgesagt!)
Der Geisterzug, ein alternativer Karnevalszug und eine politische Demonstration in einem, führt am Abend des Karnevalssamstags durch die Straßen Kölns. Beim Geisterzug gibt es zwar keine Kamelle und auch keine Strüßjer, dafür aber jede Menge Bützje von Hexen, Vampiren und Gespenstern.
Bildergalerie: So gruselig war der Geisterzug 2011
Der Geisterzug in seiner heutigen Form hat seinen
Ursprung im Jahre 1991, als wegen des zweiten Golfkriegs im Irak der
Kölner Rosenmontagszug ausfiel: Es sollte auf der üblichen Strecke des Rosenmontagszugs
eine Anti-Golfkriegs-Demonstration stattfinden. Letztlich gingen
Anti-Kriegsdemonstranten und Karnevalisten gemeinsam durch die Kölner
Innenstadt.
Beim Geisterzug gibt es zwar keine Kamelle und auch keine Strüßjer, dafür aber jede Menge Bützje von Hexen, Vampiren und Gespenstern. Bei dem Marsch findet sich alles, was in der Unterwelt Rang und Namen hat. Und auch sonst treffen sich hunderte Jecke, um gemeinsam zu feiern, zu tanzen, und um auch den letzten Dämon aus seinem Versteck zu locken.
Im Geisterzug kann jeder spontan und ohne vorherige Anmeldung als Geist oder dunkle Gestalt verkleidet durch die Straßen ziehen. Der Zugweg wechselt jährlich und wird bewusst so gelegt, dass Fahrzeuge nicht teilnehmen können, auch elektrische Musik ist nicht erwünscht. Der Zug steht jedes Jahr unter einem anderen Motto, das in der Regel von aktuellen politischen Ereignissen inspiriert ist
Mehr Information zum Geisterzug unter www.geisterzug.de
(Erstellt am 20. September 2011 - 14:13 Uhr; aktualisiert 23. Februar 2012 - 15:53 Uhr)









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