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OB Henriette Reker: "Jetzt erst recht!"

So sieht das Sicherheitskonzept für Karneval aus

„Wir haben im letzten Jahr beweisen, dass wir in Köln Sicherheit und fröhliches Feiern unter einen Hut kriegen“, bilanzierte Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Das werde auch für die anstehenden Karnevalstage von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag gelten, ist sie überzeugt. Jetzt stellt sie mit KVB, Landes- und Bundespolizei die aktuell geplanten Maßnahmen vor.

Ein Koordinierungsgremium hat das Sicherheitskonzept nach den Erfahrungen zu Karneval, den Kölner Lichtern und auch Silvester des vergangenen Jahres den neuen Anforderungen angepasst. Gemeinsames Ziel: „Gerade Karneval lassen wir es uns nicht nehmen, die öffentlichen Plätze zum Feiern zu erobern“, formulierte es die Oberbürgermeisterin. Und fügte an: „Wer diese typische kölsche Toleranz missbraucht, hat hier nichts zu suchen.“ Im Folgenden, was im Einzelnen geplant ist:

Stadtverwaltung/Ordnungsamt

Auf 630 Einsatzkräfte hat die Stadt ihren Ordnungsdienst erhöht. Rund 200 private Sicherheitskräfte unterstützen sie vor allem an den Kontrollen zu den „Spaß ohne Glas“-Bereichen. 70 statt wie im Vorjahr 50 mobile Toilettenanlagen sollen das Wildpinkeln eindämmen. Der Rathenauplatz wird während des Straßenkarnevals komplett gesperrt, um ihn vor Vandalismus und Dreck zu schützen.

Vor dem Senatshotel wird ein Beratungsmobil für Frauen und Mädchen stehen, die sich bedrängt, bedroht oder belästigt fühlen. Hier erhalten sie eine qualifizierte Erstberatung und können notfalls direkt an geeignete Stellen verwiesen werden. Es ist unter Tel. 0221 / 221 27777 erreichbar. Einsatzzeiten des Beratungsmobils: Donnerstag 11-1 Uhr, Samstag und Sonntag 20 bis 2 Uhr, Montag 11 bis 1 Uhr.

An Weiberfastnacht werden von 10 bis 18 Uhr 20 Streetworker in Altstadt und Domumgebung auf die Straße geschickt. Weiberfastnacht stehen zusätzlich 340 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Sanitäts- und Rettungsdiensten bereit, Rosenmontag sind es sogar 500.

Weitere Informationen: www.stadt-koeln.de/karneval

Polizei Köln

An Weiberfastnacht sind zusätzlich zu den „hochbesetzten Wachdienststärken“ über 2.200 Beamte im Früh- und Spätdienst im Einsatz. Karnevalssonntag werden es 1.300, Rosenmontag 1.700 sein, davon 350 „praxiserfahrene“ Auszubildende. „Wir werden verhältnismäßig und konsequent gegen jeden einschreiten, der über die Stränge schlägt, verspricht Polizeipräsident Jürgen Matthies – ob gegen alkoholisierte Agressoren oder Sexualtäter. Und „Jede Form von Gewalt hat im Karneval nichts verloren.“.

Das nach dem Berliner Weihnachtsmarkt-Attentat von der Stadt verhängte LKW-Fahrverbot (Karnevalssonntag und Rosenmontag) werde man schon weiträumig kontrollieren und neuartige Betonsperren einsetzen. An „neuralgischen Stellen werden Polizistinnen und Polizisten mit besonderer Schutzausstattung und Bewaffnung – auch mit Maschinenpistolen stehen.

Die Kölner hätten schnell akzeptiert, dass Straßensperren und bewaffnete Polizisten bei Massenveranstaltungen Im Freien zur Normalität gehören“, sagte Matthies. Er warnte davor, sich Karneval mit „täuschend echt aussehenden Spielzeugwaffen“ zu kostümieren. Spezielle Orte in der Innenstadt werden besonders ausgeleuchtet, die Videoüberwachung auch mit mobilen Anlagen wird verstärkt.

Im Vorfeld erhielten 41 Männer aus Köln und von außerhalb Bereichsbetretungs- und Aufenthaltsverbote: Sie waren zwischen 2014 und 2016 durch Gewaltdelikte aufgefallen. Außerdem wurden in 13 Gefährderansprachen potenzielle Straftäter „vorgewarnt“.

Matthies bat alle Feiernden aufzupassen und schnell zu reagieren, wenn „erste Anzeichen einer Gefahr erkennbar seien“. Im Notfall soll man unverzüglich die Notfallnummer der Polizei 110 oder der Feuerwehr 112 anrufen. Vom 20. Bis 22. Februar gibt es zusätzliche Informationen unter Tel. 0221 / 229-7777.

Bundespolizei

Die Bundespolizei wird allein im Raum Köln zusätzlich 300 Beamte in Zivil und Uniform einsetzen. Sie sollen in Bahnhöfen und Zügen für Sicherheit sorgen. „In den Zügen werden wir schon weiträumig kontrollieren und überprüfen, wenn wir Verhaltensauffälligkeiten beobachten“, kündigte Wolfgang Wurm, Leiter der für Köln zuständigen Bundespolizeidirektion St. Augustin an. Außerdem wird die Beleuchtung verbessert und die Videoüberwachung verstärkt.

KVB

950 zusätzliche Sicherheitskräfte (gezählt nach Schichten) - 300 mehr als im Vorjahr – schickt die KVB an den sechs tollen Tagen in Busse, Bahnen und Haltestellen. Dazu 150 Außendienstler zur Verkehrsüberwachung und –regelung. Durch durchgehenden Nachtbetrieb und Taktverdichtung werden insbesondere vor und nach den Karnevalsumzügen 1.800 zusätzliche Fahrten angeboten. Erstmals werden auch Bensberg, Hürth und Brühl einbezogen.

An den „Tagen des Straßenkarnevals“ wird die Linie 9 zwischen den Haltestellen Universitätsstraße und Neumarkt eingestellt, sobald ein sicherer Verkehr auf der Zülpicher Straße nicht mehr möglich ist. Die Lücke wird durch einen Ersatzpendelverkehr und Umleitungen überbrückt. Die Zunahme des Straßenkarnevals bereitet KVB-Vorstand Jürgen Fenske besonders am Barbarossa- und Chlodwigplatz Sorgen.

Während der Schull- und Veedelszöch am Karnevalssonntag und während des Rosenmontagszuges werden die Linien 1, 7 und 9 zwischen den Haltestellen Neumarkt und Heumarkt (Sonntag: ca. 10.30 bis 16 Uhr, Montag: 9.30 bis 17 Uhr) sowie die Linien 15 und 16 zwischen Chlodwigplatz und Ubierring (Sonntag: 9-15 Uhr, Montag: 9 bis 15.30 Uhr) getrennt. Während der über 50 Veedelszüge kann es zu lokalen und zeitweiligen Betriebseinstellungen oder Umleitungen kommen.

Einzelheiten zu den Fahrplanänderungen unter www.kvb-koeln.de, www.facebook.com/kvb.ag und der App „KVB mobil“ sowie in den KVB-Kundencentern und den Verkaufsstellen.

Das Karnevalsticket – es gilt vom 23. bis zum 28. Februar für beliebig viele Fahrten im erweiterten VRS-Netz – ist erstmal nur online erhältlich: www.vrs-ticketshop.de. Es kostet 25.30 Euro. Es kann auch als HandyTicket erworben werden und kostet dann nur 24,54 Euro.

Onlinespiele

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