Der Nubbel ist schuld!
Nubbel-Verbrennung beendet Karnevalsession
Köln (ddp/sp). Mit der Verbrennung des "Nubbels" geht in der Nacht von Veilchendienstag zu Aschermittwoch traditionell die Karnevalssession zu Ende.
Dabei trägt ein als Geistlicher verkleideter Jeck die Anklageschrift gegen den Nubbel vor. Regelmäßig wird er für den übermäßigen Alkoholgenuss, das zu viel in Kneipen ausgegebene Geldoder die erotischen Eskapaden der Karnevalisten verantwortlich gemacht. Während die Menge den Nubbel zunächst noch verteidigt, fordert sie schließlich in Sprechchören: "Der Nubbel ist schuld. Er soll brennen.".
Wenn der Nubbel schließlich in Flammen aufgeht, sehen sich die Jecken von allen karnevalistischen Fehltritten befreit und können so unbelastet in die Fastenzeit gehen, die am Aschermittwoch beginnt.
Rund 10.000 Jecke werden am Dienstag rund um die Zülpicher Straße zur Nubbelverbrennung erwartet. Auch in der Süd- und Altstadt muss der Nubbel büßen.
Verraten Sie uns: Für welche Ihrer Sünden muss der Nubbel in diesem Jahr brennen?
(Erstellt am 23. Februar 2009 - 15:49 Uhr; aktualisiert 24. Februar 2009 - 16:57 Uhr)
Schon gelesen?
Vorheriger Artikel: Das neue Karnevals-Motto: "In Kölle jebützt"




Kommentar hinzufügen