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"Janz schön jeheim"

Divertissementchen: Cäcilia Wolkenburg trifft auf NSA

Bei den Römern waren sie schon, im 19. Jahrhundert, in den 1950er Jahren. Jetzt nimmt sich „Cäcilia Wolkenburg“ mit seinem Karnevals-Divertissementchen erstmals ein aktuelles Thema vor. Und auch sonst soll in der Session 2016 vieles ganz modern sein. Am kommenden Freitag, dem 20. November, beginnt der Vorverkauf für die Spionage-Oper „Janz schön jeheim“.

Köln steht dabei – wen wundert’s – im Mittelpunkt. Hier soll die Weltherrschaft des Karnevals ausgerufen werden. Was dem US-amerikanischen Geheimdienst NSA höchst verdächtig vorkommt. Sind die Holzgewehre und Konfettikanonen der Narren wirklich so harmlos? Man schickt – gegen den Willen des amerikanischen Präsidenten – einen Agenten an den Rhein. Der aber verliebt sich prompt in ein kölsches Mädchen. Die Geschichte nimmt ihren Lauf. Bestimmt mit Happy End. Aber das wird noch nicht verraten wird. Nur so viel: Drei Überraschungsgäste sind dabei.

Stück im "rasanten Stil eines Comics"

Das alles, so Autor und Regisseur Kalle Kubik, soll im „rasanten Stil eines Comics“ ablaufen. Mit vielen Projektionen, denn die Bühne in der Interimsspielstätte ist nicht so groß, wie gewünscht. Die Musik – wieder von den Bergischen Symphonikern unter Bernhard Steiner – reicht von Beethoven über Bernstein und den Beach Boys bis zu den Bläck Fööss. Natürlich ist auch das Männerballett wieder dabei, mal als Kojoten, mal als Araber verkleidet.

Tickets fürs Divertissementchen bestellen

Spielort ist in diesem Jahr das „Weiße Zelt“ auf dem Barmer Platz vor der Messe, wo zuvor noch Tommy Engel seine Weihnachtsshow präsentiert. Erstmals ist man nicht wie in der Vergangenheit Gast der Oper. „Das Staatenhaus hat nur 800 Plätze“, erklärt Gerd-Kurt Schwieren, Präsident des Kölner Männer-Gesangsvereins, zu dem das rund 100 Mann starke Ensemble – zwischen 20 und über 80 Jahre alt – der „Cäcilia Wolkenburg“ gehört. Das sei zu wenig für die durchschnittlich 40.000 Zuschauer der Männeroper, zumal die Karnevalssession in diesem Jahr äußerst kurz ist.

„Wir standen schon mitten in den Proben, als wir am 27. Juli erfuhren, dass die Oper nicht wie geplant im November wieder eröffnet wird“. Erzählt Ensemble-„Baas“ Manfred Kölzer. Ans Aufgeben habe man aber nie gedacht. Um so froher sei man, dass man nach vielen Angeboten und Verhandlungen nun das „Weiße Zelt“ gefunden habe, das zudem auch verkehrlich gut angebunden sei. Was 2017 geschehe – dem Jahr, in dem der Gesangsverein seinen 175. Geburtstag feiert – sei im Moment kein Thema. (js)

Vom 9. Januar (Vorpremiere) bis zum 9. Februar stehen insgesamt 24 Vorstellungen auf dem Programm. Beginn ist werktags in der Regel um 19.30 Uhr, samstags um 16 Uhr, sonntags um 11 und 16 Uhr. Der Vorverkauf läuft wie bisher über die Opernkasse (Opern-Passagen am Offenbachplatz, neben dem 4711-Haus, Mo-Sa 10-19 Uhr, Tel. 0221 / 22 12 84 00, Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 11-19.30 Uhr, E-Mail: tickets@buehnenkoeln.de) sowie über KölnTicket und Vorverkaufsstellen

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