26. Januar bis 21. Februar 2012
Immisitzung
Türkische Hausfrauen retten die Welt, japanische Touristen begegnen kölschen Lappenclowns und die Bundeswehr kämpft mit Sprachproblemen: Auf Kölns internationalsten Karnevalssitzung - der Immisitzung - im Bürgerhaus Stollwerck darf bis einschließlich Aschermittwoch gelacht werden.
Der Fischer Nikos ist mächtig sauer. Er hat von oberster Stelle den
Auftrag erhalten, Griechenland zu retten – und das ganz ohne Ouzo. So
beginnt eine von vielen witzigen und gewitzten Nummern auf der
diesjährigen Immisitzung, die am 26. Januar im Bürgerhaus Stollwerck in
der Kölner Südstadt Premiere feiert. Berlusconi, Baustellen-Chaos,
Bundeswehr-Reform mit Sprachproblemen: Das zweieinhalbstündige Programm
zieht die Ereignisse des Jahres gekonnt durch den Kakao und würzt seine
Sketche und Lieder reichlich mit kleinen, feinen Spitzen.
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Immisitzung, das steht zum einen für Imis, wie Zugereiste in Köln heißen, die nur "imitierte" Kölner sind. Zum anderen steht es für Immigranten – und die bilden, anders als oft im Kölner Karneval, die Mehrheit im Künstlerensemble: Schauspieler, Musiker, Tänzer und Puppenspieler kommen aus so entlegenen Gegenden wie Brasilien, Italien, den USA, Griechenland und Schlebusch. Ein Mix, bei dem zwangsläufig Fragen des Zusammenlebens zwischen den Kulturen aufkommen - und zu Sketchen verarbeitet werden, die überraschende Antworten liefern.
Getreu dem Motto: „Jede Jeck is von woanders“, wird auf der Immisitzung wieder alles integriert – und die Karnevalisten auf der Bühne nehmen auch sich selbst auf den Arm. Wer kurzweilige und gehaltvolle Unterhaltung im Kölner Karneval sucht, ist bei der Immisitzung genau richtig – ganz gleich ob Kölner oder Imi.
(Erstellt am 19. Januar 2012 - 13:30 Uhr; aktualisiert 23. Februar 2012 - 15:40 Uhr)









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