5. März 2011
Geisterzug
Termin: Karnevalssamstag, 5. März 2011, 19 Uhr (Aufstellung ab 18 Uhr)
Ort: Südstadt
Der Geisterzug, ein alternativer Karnevalszug und eine politische Demonstration in einem, führt am Abend des Karnevalsamstag durch die Straßen Kölns. Der Geisterzug in seiner heutigen Form hat seinen Ursprung im Jahre 1991, als wegen des zweiten Golfkriegs im Irak der Kölner Rosenmontagszug ausfiel: Es sollte auf der üblichen Strecke des Rosenmontagszugs eine Anti-Golfkriegs-Demonstration stattfinden. Letztlich gingen Anti-Kriegsdemonstranten und Karnevalisten gemeinsam durch die Kölner Innenstadt.
Beim Geisterzug gibt es zwar keine Kamelle und auch keine Strüßjer, dafür aber jede Menge Bützje von Hexen, Vampiren und Gespenstern. Bei dem Marsch, der 2011 von der Siebengebirgsallee über die Luxemburger Straße zum Josef-Haubrich-Hof zieht, findet sich alles, was in der Unterwelt Rang und Namen hat. Und auch sonst treffen sich hunderte Jecke, um gemeinsam zu feiern, zu tanzen, und um auch den letzten Dämon aus seinem Versteck zu locken.
Im Geisterzug kann jeder spontan und ohne vorherige Anmeldung als Geist oder dunkle Gestalt verkleidet durch die Straßen ziehen. Der Zugweg wechselt jährlich und wird bewusst so gelegt, dass Fahrzeuge nicht teilnehmen können, auch elektrische Musik ist nicht erwünscht. Der Zug steht jedes Jahr unter einem anderen Motto, das in der Regel von aktuellen politischen Ereignissen inspiriert ist
Mehr Information zum Geisterzug unter www.geisterzug.de



