Aprés-Sommer: Pflege für die Haut

Die Sonnenbäder des Sommers machen sich jetzt bei vielen Menschen mit trockener Haut bemerkbar. Doch das sind nur die kurzfristigen Auswirkungen. "Die UV-Strahlung der Sonne schädigt die obere und mittlere Schicht der Haut auch auf längere Sicht", sagt der Kölner Hautarzt Johannes Gutwald.

Die Sonne beeinträchtigt die Elastizität der Haut und lässt sie vorzeitig runzlig und alt aussehen. Zudem sind Pigmentstörungen möglich. Es verändern sich zum Beispiel Muttermale oder es entstehen Sommersprossen oder Melasma. "Letztere sind hormonell bedingt und treten meist bei erwachsenen Frauen auf, zum Beispiel in der Schwangerschaft oder bei Einnahme der Pille", erläutert Gutwald.

Man kann versuchen, einige dieser Folgen durch eine kosmetische Behandlung auszugleichen. Trockene Haut etwa lässt sich mit pflegenden und rückfettenden Produkten behandeln. "Diese müssen dem Hauttyp angepasst sein", empfiehlt Gutwald. Besonders reichhaltige Cremes und Bodylotions sollten aber nur Menschen mit sehr trockener Haut benutzen, denn sonst entstehen Hautunreinheiten und Pickel.

Wer seiner Haut bei der Regeneration helfen will, kann auch ein sanftes Peeling anwenden. Dies geht etwa mit kosmetischen Produkten, die Fruchtsäuren enthalten, oder durch die Massage mit einem Schwamm oder einer Bürste. Dadurch wird die oberste Hautschicht abgeschilfert und das Wachstum der Haut angeregt. Dabei hofft man, dass die erneuerten Zellen keine sonnenbedingte Schädigung mehr aufweisen.

Hautärzte können intensivere Peelings durchführen, die auch tiefere Hautschichten zur Regeneration anregen. Dies ist zum Beispiel die Behandlung mit Fruchtsäuren oder die sogenannte Mikrodermabrasion, bei der die Haut mit Mikrokristallen gereinigt wird. Für diese Verfahren sind meist mehrere Sitzungen nötig. Die Kosten müssen selbst bezahlt werden.

Einige der durch die UV-Strahlung entstandenen Braunfärbungen der Haut lassen sich durch intensive Peelings ausgleichen oder blassen im Winter ab. Ganz werden sie aber nicht verschwinden. Da sich aus einigen dieser Pigmentstörungen Hautkrebs entwickeln kann, ist Vorsicht geboten. "Man sollte die Flecken unbedingt einmal im Jahr vom Hautarzt untersuchen lassen", sagt Gutwald. Hautpflege im Winter

Winter - das bedeutet fuer die Haut feucht-kalte Witterung, teils mit Nebel verbunden in einem akuten Wechsel zu stark überheizten, sehr trockenen Innenräumen. Die Haut wird durch die winterliche Witterung und auch durch die Kälte arg in Nöte gebracht. Mit der Temperatur nimmt auch die Luftfeuchtigkeit ab. Das führt bei trockener Haut und ganz besonders bei trockenen Hauterkrankungen, wie Neurodermitis und Schuppenflechte zur Verschlechterung. Ekzemerkrankungen treten im Winter sehr viel häufiger auf als im Sommer. Die Haut sollte mit einer genügend fettenden Hautcreme oder Koerperlotion gepflegt werden.

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