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Hausnotrufgeräte helfen

Ohne Angst in Bad und Dusche

Berlin (ots) - Abnehmende Mobilität im Alter muss das Duscherlebnis und den Badaufenthalt nicht einschränken. Mit einem Hausnotrufgerät wird dieses tägliche Vergnügen eine sichere Sache. 

Von Kindheit an ist Baden eines der größten Vergnügen. Etwa eine halbe Stunde verbringen wir täglich im Bad. Mit dem Alter lässt die Freude am erfrischenden Nass nicht nach, dennoch wächst die Angst vor Unfällen: Man könnte ausrutschen oder das Gleichgewicht verlieren. Dazu kommt die Ungewissheit, ob jemand den Vorfall überhaupt bemerken würde. Beim täglichen Gang ins Bad müssen Senioren jedoch nicht auf Sicherheit verzichten. Ein Hausnotrufgerät garantiert, dass schnell Hilfe vor Ort ist, falls doch mal etwas passiert.

Mehr Duschspaß mit Hausnotruf

Der Hausnotrufknopf ist wasserfest und kann problemlos beim Duschen oder Baden verwendet werden. Dabei wird er als Armband oder Halskette am Körper getragen. Bei Schwindelattacken, Unwohlsein oder nach einem eventuellen Sturz wird per Druck auf den Hausnotrufknopf sofort eine Verbindung zum Hausnotrufdienst aufgebaut. Dieser erkundigt sich nach dem aktuellen Zustand und schickt je nach Lage die notwendige medizinische Hilfe. Antwortet der Teilnehmer nicht, wird unverzüglich ein Krankenwagen auf den Weg geschickt. Die Angst, nach einem Sturz unentdeckt zu bleiben, wird damit genommen und der Hausnotrufnutzer kann so ungehindert seinen Duschgang genießen. Auch für Angehörige ist es beruhigend zu wissen, dass im Zweifelsfall schnell und zuverlässig Hilfe kommt.

Unfälle vermeiden mit Alltagshilfen

Es muss aber gar nicht zu einem Notruf kommen. Schon kleine Veränderungen im Bad können das Unfallrisiko erheblich verringern und sorgen für mehr Lebensqualität. Rutschfeste Unterlagen können beispielsweise vor einem Ausrutschen vorbeugen. Gerade in Badewanne oder Dusche, wo man mit eingeseiften Füßen schnell den Halt verliert, sind Antirutschmatten sinnvoll.

Ein Umkippen unter der Dusche lässt sich zudem mit Duschhockern oder -klappsitzen verhindern. Am besten sorgen Sie zusätzlich für einen schwellenfreien, bodengleichen Zugang zur Dusche, der die Stolpergefahr minimiert. Bei Badewannen erleichtern spezielle Sitze und Lifte den Ein- und Ausstieg und schützen vor dem Verlust des Gleichgewichts. Zusätzliche Sicherheit erhalten Sie durch Haltegriffe und -stangen entlang der Badewanne, an der Dusche und neben der Toilette. Besonders bei Schwindelattacken bieten diese die notwendige Stütze.

Weitere Tipps

Beachten Sie außerdem, dass Badezimmer- und WC-Türen für Helfer möglichst von außen zu öffnen sind. Sorgen Sie für leicht zu bedienende Wasserhähne. So verhindern Sie Verbrühungen und damit verbundene Verletzungen. Über die Initiative Hausnotruf

Die Initiative Hausnotruf unterstützt die Idee des unabhängigen Lebens im Alter. Sie bietet für Familien und Betroffene Informationen und Servicethemen zum Thema Hausnotruf - ein System, das für Selbstständigkeit und längeren Verbleib in den eigenen vier Wänden steht. Mehr erfahren Sie unter www.initiative-hausnotruf.de (Foto: imago/Medicimage)

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