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Interview mit dem Profi

Hochzeitsfotos: Bilder für die Ewigkeit

Wer zu seiner Hochzeit schöne Bilder zur Erinnerung haben möchte, der bucht am besten einen Hochzeitsfotografen. Onkel und Tante mögen zwar eine tolle Kamera haben, aber tolle Ergebnisse garantiert nur der Profi. koeln.de sprach mit dem Kölner Fotografen Christopher Adolph darüber, was Hochzeitspaare erwarten dürfen. 

Heutzutage besitzt fast jeder eine Digitalkamera. Nach einer Hochzeit bekommt das Brautpaar Hunderte Fotos von seinen Gästen zugesendet. Wozu braucht man dann noch einen Hochzeitsfotografen? 

Christopher Adolph: Eine Digitalkamera ist nicht gleich Digitalkamera, so wie nicht jedes Auto für jeden Einsatzzweck geeignet ist. Im Laufe eines Hochzeitstages begegnen dem Hochzeitsfotografen von der Trauung bis hin zu Feier sehr schwierige Lichtbedingungen. Da erfordern gute Fotos eine Ausrüstung im Wert eines Neuwagens.

Und die Technik bildet nur die Basis. Ein guter Fotograf muss für eine gefühlvolle Reportage das Licht lesen können. Dann helfen ihm seine hochwertigen Werkzeuge, seine Ideen unter allen Bedingungen zu verwirklichen. Mehr Nachdenken, weniger Handwerker und mehr Künstler heißt das Motto der Hochzeitsfotografie im 21. Jahrhundert. Hochzeitsfotos bekommen so mehr Gefühl und mehr Emotionalität.

Also nicht einfach draufhalten und hoffen, dass schon ein paar gute Fotos dabei sind?

Christopher Adolph: Der Fotograf muss schon beim Fotografieren wissen, was und wie man es später nach bearbeitet. Das bedeutet für den Fotografen auch mehr Arbeit, er muss mehr Zeit investieren. Und spätestens hier hört es dann auf, das es "jeder" kann. Während sich der Laie oft schon über jedes richtig belichtete und scharfe Foto freut, sind das für den Profi Selbstverständlichkeiten. Seine Gedanken drehen sich vielmehr um Bildaufbau und eventuell außergewöhnliche Lichtsetzung. Und selbst für fortgeschrittene Amateure im Bekannten- oder Verwandtenkreis gibt es ein Problem: Das Fotografieren mit Anspruch ist anstrengend, man muss immer aufmerksam und stets konzentriert sein. Am Ende muss man sich entscheiden: Entweder ist man Dienstleister oder Gast, ein Kompromiss ist nicht möglich. 

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Aber einige gute Schnapppschüsse hat man unter den hunderten Fotos doch immer dabei.

Christopher Adolph: Das vielleicht, aber eine Geschichte des Tages erzählen die Bilder der Gäste nicht! Dazu stehen Gäste meist einem Familienteil näher und diese Personen werden dann unbewusst bevorzugt abgelichtet. Die Sicht des Fotografen ist aufgrund seiner Neutralität nie einseitig. Er macht den Tag zu einer "Bilderbuchhochzeit". Und ganz ehrlich, was bleibt denn außer den Fotos? Wenn es nicht dieser Tag verdient hat, dokumentiert zu werden, welcher dann?

Was kann ein Hochzeitspaar von Ihnen erwarten?

Christopher Adolph: Einen Fotografen auf der Höhe der Zeit, das betrifft sowohl Bildsprache als auch Geschmack und Erfahrung bei der Nachbearbeitung. Darüber hinaus bin ich gerne Ansprechpartner, wenn es um Einladungs- und Danksagungskarten sowie wertige Hochzeitsalben geht.

Die Paare bekommen mit mir einen Fotografen mit hoher Aufmerksamkeit, ohne ein "Bildzähler" zu sein. Und so lautet meine Antwort auf die Frage "Wieviele Bilder bekommen wir?" stets: Das hängt ganz von Ihnen ab. Denn das Brautpaar "produziert" die Bilder, je emotionaler die Feier, je mehr Gäste desto mehr Bilder die ich für das Brautpaar festhalte. Selbst nach sorgfältiger Auswahl ist eine vierstellige Anzahl an Fotos den Paaren sicher.

Wozu dient das Vorgespräch, das sie vorher mit jedem Paar führen?

Christopher Adolph: Fast alle Brautpaare planen eine Hochzeit zum ersten Mal. Im Vorgespräch kristallisiert sich heraus, wie die Vorstellungen und Wünsche der Paare hinsichtlich Hochzeitsfotografie sind. Ich habe schon viele Hochzeiten fotografiert und frage mich nach einer Hochzeit reglmäßig: Warum war eine Hochzeit fotografisch so positiv, was hat das Brautpaar mit seiner Planung / Ablauf dazu beigetragen? Diese Erfahrungen lasse ich gerne in einem Vorgespräch mit einfließen. Manches Paar nutzt das Vorgespräch dann gleich für ein Vorshooting, so lässt sich am besten prüfen, ob die Bildsprache des Fotografen gefällt und man miteinander gut auskommt. Ein Fotograf der sich so überprüfen lässt, ist fast immer der Richtige. Aus Erfahrung kann ich sagen, das Paare sich dann auch am Hochzeitstag sicherer vor der Kamera bewegen. Eine Braut die schon weiß, wie das Ergebnis aussieht, hat mehr Vertrauen zum Fotografen. All das trägt wiederum zu besseren Bildern bei.

Eine Hochzeit gehört sicherlich zu den teuersten Feierlichkeiten im Leben. Mit welchen Kosten müssen Hochzeitspaare für die Fotos rechnen?

Christopher Adolph: Fotografen schaffen mit den Hochzeitsfotos etwas bleibendes, ihre "Werke" sind ohne Zweifel etwas mit steigendem persönlichem Wert. Und die Fotos sind nicht alleine für das Brautpaar - auch die Eltern und Großeltern haben ein Recht auf gute und profesionelle Fotos. Und ganz bestimmt möchten Sie ohne Zögern und voller Stolz die gelungenen Fotos später einmal ihren Kindern zeigen. So ist der Fotograf als Investition zu sehen: Sparen Sie nicht an diesem Dienstleister, dann wird auch der Fotograf nicht an seinem Einsatz sparen. Genaue Preise erfahren Interessierte gerne in einem persönlichem Gespräch, hier haben sie auch die Gelegenheit, das zu sehen und anzufassen, was Sie von mir letztendlich erhalten, also die Qualität der Einladungs- und Danksagungskarten, der Abzüge und der Fotobücher. So können die Paare meine Leistung am besten bewerten.

Klassisch oder schräg: Gibt es in diesem Jahr einen Trend in der Hochzeitsfotografie?

Christopher Adolph: Einen direkten Bildtrend weniger, aber eine Entwicklung dazu, den Tag mehr mit seinen Gästen zu genießen. Immer mehr Paare lassen sich für Paarfotos mehr Zeit und genießen ein Fotoshooting an einem Extratag. Steigender Beliebheit erfreuen sich auch außergewöhnliche Hochzeitsfotos, zum Beispiel Shootings an Locations mit besonderer Bedeutung für Beide wie dem Ort des ersten Treffens, dem Ort des Heiratsantrags oder eben auch mal ein Trash the Dress.

Welche Plätze sind bei Paaren in Köln besonders beliebt?

Christopher Adolph: Eine beliebte Option ist die Flora. Zu den Stoßzeiten am Samstagnachmittag blockieren sich aber die Paare dort gegenseitig. Da Brautpaare ja selten Zeit zuviel haben, ist das nicht wirklich optimal.

Als guter Hochzeitsfotograf habe ich mehr als die "Klassiker" Springbrunnen, Wiese und Bäume zu bieten. Das urbane Umfeld Kölns bietet viele Möglichkeiten. Glasflächen mit ihren Spiegelungen und die Lichter der Stadt machen Köln zu einer Spielwiese für moderne Hochzeitsfotografie. Ich habe noch einiges an ausgefallenen und exklusiven Fotolocations zu bieten!

Was war bisher der ungewöhnlichste Ort, an dem Sie Brautleute fotografiert haben?

Christopher Adolph: Das ist nicht so einfach zu beantworten. Da war zum einen eine Trauung auf 3000 Metern Höhe , der Zugspitze und eine Hochzeit in der Karibik. Solche Begleitungen sind natürlich nicht an der Tagesordnung. Shootings mit Paaren auf Santorini und Malta sind aber schon in Planung.

Haben Sie zum Abschluss noch Tipps für Paare, die sich trauen wollen?

Christopher Adolph: Buchen Sie den Fotografen früh, am besten als erstes! Denn alle Dienstleister, die sich an den begehrten Samstagen nur einmal "vergeben" können, sind meist schon 12-15 Monate im voraus gebucht. Ausländische Paare buchen erfahrungsgemäß früher als deutsche Paare, daher kommen hier die frühsten Anfragen.

- Entspannen Sie den Tag, kirchliche Trauungen nach 15 Uhr verkürzen den wichtigen Tag zu stark.

- Gute Bilder sind kein Zufallsprodukt! Planen Sie mit dem Fotografen, er hat wertvolle Ratschläge, die nur dem einen Ziel dienen - bessere Bilder!

- Erfahrungsgemäß garantieren nur fotografische Begleitungen ab 8 Stunden ein hohes Mass an ungestellten emotionalen Momentaufnahmen.

Mehr über die Arbeit von Christopher Adolph finden Sie unter www.hochzeitsfotograf.de

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