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Das sind die Preisträger

Zwei Frauen-Stücke teilen sich Theaterpreis

 NetCologne-Geschäftsführer Timo von Lepel überreicht den Ehrentheaterpreis an Winfried Gellner.

Weit über 100 Produktionen hatten sich die Jurys angesehen, um anschließend die sieben Kölner Theaterpreise zu verleihen. Zum vierten Mal in seiner nunmehr 28-jährigen Geschichte wurde die Auszeichnung für das beste Erwachsenenstück geteilt. Am traditionellen ersten Montag im Dezember fand jetzt die Verleihung im Komed-Haus statt - Sitz der SK-Stiftung Kultur, die die Zeremonie seit ihres Bestehens organisiert.

Die 10.000 Euro, mit denen das beste Theaterstück ausgezeichnet wird, teilten sich „Bilqiss“ und „Nur Utopien sind realistisch“ - zwei Stücke, in denen starke Frauen die Hauptrolle spielen. In „Bilqiss“ (Theater Blackbox / Theater der Keller) ist es eine junge Frau, die den Mut hat, ihre eigenen Ansichten über Allah zu äußern – und dafür mit dem Tod durch Steinigung bestraft wird. In „Nur Utopien sind realistisch“ (Analog-Theater / Studiobühne) verwirklicht eine blinde und gehbehinderte Frau ihren Traum von einer Reise zum Polarkreis.

Als bestes politisches Theaterstück wurde „Caput VIII – Heine in Müllem“ mit dem von der Freien Volksbühne ausgelobten Kurt-Hackenberg-Preis (2.500 Euro) ausgezeichnet: Eine „theatrale Stadtteilerforschung“ auf Kölns schäl Sick, bei der Heinrich Heine mit seinen Versen durch Mülheims Geschichte und Gegenwart führt.

„Das doppelte Lottchen“, eine Produktion der Comedia, erhielt den mit 5.000 Euro dotierten Preis für das beste Kinder- und Jugendtheaterstück. „Kästners Scheidungsthematik ist heute aktueller denn je. Es geht um die Kindersehnsucht nach einer heilen Familie“, begründete die Jury ihre Entscheidung unter anderem.

Ebenfalls mit 5.000 Euro dotiert ist der Preis für das beste Tanztheater. In diesem Jahr ging er an Stephanie Thiersch für „Chombotrope – The Jitta Collective“, eine deutsch-kenianische Ko-Produktion über die gegenseitige kulturelle Aneignung.

Den Darstellerpreis (3.500 Euro) – nominiert wurden diesmal nur Frauen – erhielt Nadja Duesterberg für ihre Rolle in „Weiß ist keine Farbe“. Sie war schon im Vorjahr nominiert worden und freute sich nun um so mehr, dass es endlich geklappt hatte.

Als bester Nachwuchsdarsteller konnte sich Asim Odobasic über den „Puck“ freuen. Der Absolvent der Theaterakademie war der Jury besonders in der Rolle des Aaron in Shakespeaeres „Titus“ aufgefallen, die auch für den Theaterpreis für das beste Erwachsneenstück nominiert war.

Während alle Gewinner nach dem Oscar-Modus „And the winner is...“ bekannt gegeben wurden, stand der Träger des Ehrentheaterpreises schon lange fest. Die Kölner Theaterszene ehrte damit einen sichtlich gerührten Winfried Gellner, langjähriger Referent im Kulturamt. So umtriebig, dass er wohl einen Zwillingsbruder haben müsse, wurde er in einem Einspielfilm gelobt, „Knicken, Lochen, Abheften“ sei nicht das Ding des „unbürokratischsten Vertreters einer Behörde“ gewesen. Gestiftet wird das Preisgeld von 2.600 Euro traditionell von NetCologne. (js)

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